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Karthikeyan wartet weiter auf Formel-1-Comeback
Narain Karthikeyan machte sich Hoffnungen auf ein Comeback bei Spyker, doch dort habe man sich "für das Geld entschieden"
(Motorsport-Total.com) - Nachdem Christijan Albers seine Sachen bei Spyker packen musste, hoben gleich einige Fahrer energisch den Finger, um auf sich aufmerksam zu machen. Fünf Kandidaten wollten den Platz in der Formel 1 unbedingt haben: Markus Winkelhock bekam ihn nur kurz bei seinem Heimrennen am Nürburgring, danach erfolgte eine erneute Vergabe.
Dabei ging Winkelhock ebenso leer aus wie beispielsweise Christian Klien und Adrian Valles. Alle dürften wohl ein Sponsorpaket gehabt haben, das nicht den Bedürfnissen des Teams entsprach. Nun wird bis zum Saisonende Sakon Yamamoto im Auto sitzen. Der Japaner fuhr 2006 bereits sieben Rennen für Super Aguri und war seit Jahresbeginn in der GP2-Serie für BCN Competition unterwegs.
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Einem aber schlug die Yamamoto-Verpflichtung besonders sauer auf: Narain Karthikeyan. Der Inder hoffte auf ein Comeback als Stammfahrer in der Formel 1. Derzeit ist er bei Williams als Testfahrer unter Vertrag, kommt aber bei den diesjährigen Testbeschränkungen nur noch sehr selten zum Fahren.
"Spyker hat sich für einen Fahrer entschieden, der Geld mitbringt, und nicht für einen, der dafür am fähigsten ist", ließ Mark Perkins, Manager des Inders, verlauten. Dabei, und das schlug Perkins besonders auf den Magen, habe man finanzielle Aspekte in den Verhandlungen nie besprochen. "Das wurde nie diskutiert. Aber das Team hat entschieden, dass sie Yamamotos Angebot einfach nicht ausschlagen konnten."
Egal, warum man Yamamoto den Vorzug gab, Karthikeyan ist enttäuscht. "Narain wollte zurück in die Formel 1", so Perkins. "Jetzt ist er weiter Testfahrer bei Williams, das ist sehr gut für ihn. Hoffentlich wird er in diesem Jahr noch mehr testen können. Er hat ein Angebot, in der SpeedCar-Serie und der A1GP zu fahren. Aber sein Ziel ist weiter die Formel 1."









