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Jede halbe Zehntelsekunde zählt für das Williams-Team

16. Juli 2007 - 18:08 Uhr

Nico Rosberg, Alexander Wurz und Sam Michael blicken auf den Großen Preis von Europa, der am Wochenende auf dem Nürburgring stattfinden wird

Nico Rosberg
Im vergangenen Jahr "hüpfte" Nico Rosberg auf den siebten Rang
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im vergangenen Jahr belegte Nico Rosberg bei seinem Heimrennen auf dem Nürburgring im Qualifying den 12. Rang, im Rennen kam der Deutsche auf dem siebten Platz ins Ziel. Zumindest im vergangenen Jahr lief es für den britischen Rennstall in der Eifel also ganz gut - vom Hydraulik-Schaden einmal abgesehen, der Mark Webber aus dem Rennen warf.

"Der Europa-Grand-Prix wird gut werden", so Rosberg. "Die deutschen Fans sind immer sehr unterstützend und es werden das Wochenende über viele Freunde bei mir sein. Die Strecke ist cool und das Auto funktioniert dort normalerweise gut. Ich hoffe wirklich darauf, bei diesem Rennen das Blatt zu wenden und ein gutes Ergebnis zu erzielen, denn wir müssen anfangen, weitere Punkte einzufahren."

"Wir haben in der vergangenen Woche in Spa getestet, was an sich schon eine großartige Erfahrung war, da ich zuvor auf dieser Strecke noch nie in einem Formel-1-Auto gefahren bin. Es gab eine Menge Regen, aber wir arbeiteten uns einfach durch die geplante Setup-Arbeit und machten ein paar gute Fortschritte."

"Soweit ich zurückblicken kann, hat der Nürburgring für unsere Familie etwas Besonderes bedeutet", so Wurz. "Mein Großvater pflegte für gewöhnlich meinen Vater für Ausflüge aus Österreich dort mitzunehmen, um Rennen auf der legendären Nordschleife anzuschauen. Es gab in unserer Familie also immer viele Gespräche über diese verrückte Rennstrecke. Während meiner Zeit in der Deutschen Formel 3 habe ich zwei Jahre lang nur ein paar Meter von der Strecke entfernt gewohnt."

"Das neue Streckenlayout erfordert ein neutrales Setup und als Fahrer muss man einen guten Rhythmus finden, um die beste Rundenzeit zu erzielen. Es wird ein großartiges Rennen werden und ich hoffe, dass die deutschen Fans in der Post-Schumacher-Ära genauso heiß auf die Formel 1 sein werden, wie sie es davor waren."

"Der Nürburgring ist eine Strecke, auf der wir schon ganz gespannt sind zu sehen, wie die Leistung des FW29 sein wird", so Sam Michael, Technischer Direktor des Teams. "Sie profitiert von einem guten Streckenlayout und es gibt ein paar großartige Stellen zum Überholen. Die letzte Schikane bietet am Eingang und am Ausgang ein paar Möglichkeiten, wenn sie jemand vermasselt."

"Aufgrund der hier auftretenden Fliehkräfte werden die Reifen auf dieser Strecke stark belastet. Die Bridgestone-Reifen, die wir in Deutschland verwenden werden, sind die mittleren und weichen Versionen, zwei Reifen, auf denen wir über viel Erfahrung verfügen."

"Die Teams werden entweder in diesem Rennen eine Ein- oder eine Zwei-Stopp-Strategie verwenden. Der Abstand zwischen allen hat sich nun so reduziert, dass jede halbe Zehntelsekunde zählt, egal, ob man diese im Qualifying oder Rennen holt."

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