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Interessante Halbzeitstatistiken

18. Juli 2007 - 19:20 Uhr

Zahlenspiele nach 9 von 17 Rennen - Ferrari und McLaren-Mercedes führen in jeder Wertung - Toro Rosso am unzuverlässigsten

Lewis Hamilton Felipe Massa
McLaren-Mercedes und Ferrari drücken der Saison bisher klar den Stempel auf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei 17 Saisonrennen lässt sich die Halbzeit nicht genau an einem Rennen festmachen, doch nach neun von 17 Grands Prix kann man bereits einmal einige interessante Daten erheben. So ist die Zuverlässigkeit der Formel-1-Boliden in diesem Jahr besonders beeindruckend. Nur sehr wenig technische Defekte dünnen die Startfelder in den Rennen aus.

Zwei Teams haben auch nach neun Rennen noch eine weiße Weste: Die Autos von McLaren-Mercedes und Renault wurden bisher in jedem Rennen gewertet. Am schlechtesten steht hier die Scuderia Toro Rosso da: Weniger als die Hälfte der Rennen konnte das Team beenden. Nicht viel besser steht auch Red Bull Racing da.

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Noch interessanter ist die Auflistung nach den möglichen Rennrunden: McLaren-Mercedes schaffte es bisher, von 1.172 möglichen Rennrunden auch alle zu bestreiten - mit beiden Fahrern! Toro Rosso schaffte gerade einmal 666 Runden, Spyker nur 809 und Red Bull Racing 824. Hinter den "Silberpfeilen" kommt Renault (1.144) auf Rang zwei, gefolgt von Ferrari (1.096) und Williams (1.071).

Dass die Weltmeisterschaft zu einem Zweikampf gerät, verrät auch die Statistik der Führungsrunden: Nur insgesamt acht Runden begann ein Fahrer eine Runde in Führung liegend, der nicht in einem Ferrari oder McLaren-Mercedes saß. Die "Silberpfeile" führten 320 Runden an, Ferrari 258. Weit abgeschlagen folgte Renault mit 8 Runden auf Rang drei vor dem BMW Sauber F1 Team mit 3 Runden. Weitere Teams lagen nicht in Führung.

Im Qualifying ist McLaren-Mercedes bisher eine Macht für sich. Der Durchschnittsstartplatz von Fernando Alonso und Lewis Hamilton lässt sich nach neun Rennen mit 2,45 berechnen - beeindruckend, wenn man bedenkt, dass es besser als 1,5 gar nicht geht. Ferrari fällt mit 4,0 etwas ab, doch der 16. Platz von Kimi Räikkönen in Monaco und der 22. Startplatz von Felipe Massa in Silverstone fordern hier ihren Tribut.

Damit kommt das BMW Sauber F1 Team knapp an Ferrari heran - 4,818. Renault hingegen, die oft nicht den Einzug in die Top 10 schafften, liegt mit 8,55 schon weiter zurück. Am Ende des Feldes geht es relativ klar zu: Spyker liegt mit 18,65 ganz hinten, mit 15,2 liegt Toro Rosso direkt davor. Super Aguri kommt auf 14,6 und liegt damit hinter dem Honda-Werksteam (12,191).

In der Siegesanzahl sind Ferrari (5) und McLaren-Mercedes (4) recht ausgeglichen. Bei den schnellsten Rennrunden sieht es für Ferrari aber noch besser aus. In sechs der neun Rennen fuhr ein Ferrari die schnellste Rennrunde, bei drei Rennen gelang dies McLaren-Mercedes.

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