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Hill: "Ich kann mein Glück kaum fassen"

02. Juli 2007 - 11:45 Uhr

'BRDC'-Präsident Damon Hill ist sich bewusst, was die Erfolge von Lewis Hamilton für den Großbritannien-Grand-Prix zu bedeuten haben

Hill ist hellauf begeistert, dass man einen neuen Publikums-Magneten hat
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für den 'British Racing Drivers' Club' (BRDC), den Besitzer der Rennstrecke von Silverstone, hätte es kaum besser laufen können. Lewis Hamilton kommt in dieser Woche als WM-Führender und zweimaliger Grand-Prix-Sieger zu seinem Heimrennen: "Ich kann mein Glück kaum fassen", so 'BRDC'-Präsident Damon Hill gegenüber dem 'Telegraph'.

"Der Erfolg von Lewis in dieser Saison ist für uns großartig", so der Formel-1-Weltmeister von 1996 weiter. "Wenn wir lediglich einen Lewis Hamilton-Event in Silverstone veranstalten würden - ohne ein Rennen zu fahren - so denke ich, würden wir immer noch 85.000 Fans anziehen", ist sich der Brite sicher.

Schon im vergangenen Jahr hatte Hamilton in Silverstone die Massen mit seinem GP2-Rennen fasziniert, in dem er jede Menge toller Überholmanöver zeigte - inklusive eines doppelten Überholmanöver in der 'Becketts', die eigentlich keine gute Überholstelle ist -, und schließlich gewinnen konnte. Hill kam im vergangenen Jahr zu spät an die Strecke und verpasste einen Teil des Rennens. Sofort wurde er darauf angesprochen, ob er das Manöver gesehen hat.

Damon Hill hofft - natürlich nicht ganz eigennützig - dass Lewis Hamilton der zwölfte britische Fahrer sein wird, der sein Heimrennen gewinnen kann: "Er scheint Rückenwind zu haben. Er ist unglaublich, das steht außer Frage, aber es wird interessant sein zu sehen, denn sein Teamkollege wird nicht plötzlich von der Bühne verschwinden."

Parallelen zu seiner eigenen Formel-1-Karriere sieht Hill übrigens nicht. Er habe die Hoffnung, eines Tages in die Formel 1 zu kommen, zu Formel-3000-Zeiten fast schon aufgegeben gehabt, da er in einem nicht konkurrenzfähigen Chassis hinterher fuhr. Die Chance, in der Formel 1 ein konkurrenzfähiges Auto zu fahren, habe er dann "mit beiden Händen ergriffen".

"Lewis hingegen hat sich vorbereitet, seitdem er neun Jahre alt ist, sogar noch bevor ihn Ron Dennis für McLaren und seine Fittiche genommen hat. Er hat seine Chance bekommen und hat sie mit voller Widmung verfolgt." Als Damon Hill so alt war wie Lewis Hamilton heute, da war er übrigens von einer Motorsport-Karriere noch ein paar Jahre entfernt und verdiente sich seine Brötchen als Bote in London...

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