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Hamilton möchte Karriere in Silber beenden

05. Juli 2007 - 10:18 Uhr

Lewis Hamilton bedauert, dass er nie gegen Michael Schumacher gefahren ist, und fühlt sich bei den Silberpfeilen wie ein Fisch im Wasser

Lewis Hamilton
Hat gut lachen: Für Lewis Hamilton läuft es derzeit wie am Schnürchen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn es niemand offiziell sagt, würde wohl jedes Team Lewis Hamilton mit Kusshand unter Vertrag nehmen, doch der Shooting-Star der Formel 1 hat derzeit keinerlei Ambitionen, den Arbeitgeber zu wechseln. Abgesehen davon, dass er langfristig an McLaren-Mercedes gebunden ist, möchte er sowieso seine ganze Karriere bei den Silberpfeilen verbringen.

"Ich möchte den Rest meiner Karriere für McLaren fahren", erklärte er am Rande eines PR-Termins in Großbritannien. "Es ist ein Privileg für mich, für McLaren Rennen zu fahren. Das ist das Team, bei dem ich immer sein wollte, und, ganz ehrlich, ich möchte bis zum Ende meiner Karriere hier weitermachen. Ich bin schon hier, seit ich 13 Jahre alt bin, und für die Fans hier ist es gut, einen britischen Fahrer in einem britischen Team zu haben."

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Wegen Magny-Cours nicht beunruhigt

Sportlich läuft es für den 22-Jährigen wie am Schnürchen, führt er nach acht von 17 Rennen die Weltmeisterschaft überraschend an - und kann die Spitzenposition wegen des Vorsprungs von 14 Punkten bei seinem bevorstehenden Heimrennen in Silverstone unter keinen Umständen verlieren. Allerdings hatte McLaren-Mercedes in Magny-Cours einen kleinen Hänger, als Hamilton mit einer halben Minute Rückstand auf die Ferraris Dritter wurde.

"Man kann eben nicht immer vorne sein", nahm Hamilton dies gelassen zur Kenntnis. "Es gibt manchmal schlechte Rennen - und wenn das ein schlechtes Wochenende für uns war, dann kann ich ehrlich gesagt gut damit leben." Schließlich ist er der einzige Fahrer, der in allen acht bisherigen Saisonrennen auf dem Podium war - eine Meisterleistung, wie sie zuletzt Michael Schumacher 2004 vollbracht hat, als er gleich neunmal en suite einen Pokal in Empfang nehmen durfte.

Große Bewunderung für Senna und Schumacher

"In dem Jahr, in dem ich komme, hört er auf - keine Ahnung, ob ich etwas damit zu tun habe!"
Lewis Hamilton

Apropos Schumacher: Gegen welche Formel-1-Legenden würdest du denn gerne einmal antreten, Lewis? "Da gibt es ein paar", entgegnete er. "Leute wie Juan Manuel Fangio, Alain Prost, Ayrton Senna - Ayrton natürlich, denn er war der Größte. Vielleicht auch Michael Schumacher, den gegen ihn wollte ich immer einmal fahren. In dem Jahr, in dem ich komme, hört er auf - keine Ahnung, ob ich etwas damit zu tun habe!"

Übrigens wird es noch in diesem Jahr tatsächlich zum Generationenduell zwischen Hamilton und Schumacher kommen, wenn auch nicht in der Formel 1: Am 16. Dezember treten die beiden beim Race of Champions im Londoner Wembley-Stadion an - mit identischem Material auf einem angelegten Kurzkurs. Ob es zu einem direkten Duell kommen wird, hängt freilich vom Verlauf des in Turnierform ausgetragenen Wettbewerbs ab.

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