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Hamilton: Vollgas mit Model Eva Padberg
Zum Auftakt der Berliner Modewoche vor dem Brandenburger Tor mit dem Motto "Power meets Fashion" stahl Lewis Hamilton Model Eva Padberg die Schau
(Motorsport-Total.com/sid) - Hamilton-Hype in Deutschland: Als sich Eva Padberg aus dem Beifahrersitz der Nobelkarosse erhob, waren die Augen und Kameras ausnahmsweise nicht auf das deutsche Topmodel gerichtet. Ausgerechnet ihr Begleiter beim Auftakt der Berliner Modewoche vor dem Brandenburger Tor mit dem Motto "Power meets Fashion" stahl der Blondine die Show: Formel-1-Pilot Lewis Hamilton war bei seiner Stippvisite in der Hauptstadt stets umzingelt von Autogrammjägern, Journalisten sowie neugierigen Promis und fühlte sich zu seinem Heim-Grand-Prix in Silverstone zurückversetzt.
"Ich dachte, dass ich nach der Aufregung am vergangenen Wochenende hier zurück zur Normalität finden würde. Aber auch in Deutschland scheinen mich die Leute inzwischen zu kennen", sagte der britische WM-Spitzenreiter vom Team McLaren-Mercedes. Doch statt stressgeplagt die Mundwinkel zu verziehen, erfüllte der 22-Jährige mit seinem Dauer-Lächeln geduldig alle Wünsche.
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Der Rummel bei seinem ersten Besuch in Berlin könnte schon ein Vorgeschmack auf den Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring am 22. Juli gewesen sein. "Ich erwarte viele Zuschauer, die Deutschen sind verrückt nach dem Rennsport", meinte Hamilton.
Seit ein paar Wochen sind die Fans auch verrückt nach ihm selbst. Eva Padberg jedenfalls hat der Hamilton-Hype gepackt: "Er ist sehr sympathisch und scheint auf dem Boden geblieben zu sein." Die 27-Jährige durfte sich als Beifahrerin auch von den fahrerischen Qualitäten des Formel-1-Shootingstars überzeugen, als Hamilton mit ihr auf der Straße des 17. Juni vor 5.000 Fans in einem Luxus-Wagen Vollgas gab und einige Dreher, sogenannte "Donuts", hinlegte.
Spätestens als Hamilton in den historischen Silberpfeil W 196 stieg und sofort die Reifen quietschen ließ, war auch der deutsche Ex-Rennfahrer Hans Herrmann vom "Wunderkind" verzaubert. "Es ist erstaunlich, wie schnell er auf Anhieb sein kann. Er ist ein guter Junge", sagte der 79-Jährige.
Für Hamilton selbst war die Fahrt in dem Oldtimer (Baujahr 1954) eine Reise in die Vergangenheit: "Ich kann nicht glauben, dass die Leute früher mit solchen Autos Rennen gefahren sind. Der Sitz war so hart, und an die Sicherheit wurde kaum gedacht."
Nach den Show-Einlagen auf der Straße, an denen auch Kollege David Coulthard (Red Bull Racing) teilgenommen hatte, wechselte Hamilton das Terrain und sah sich eine Modenschau im Rahmen der "Fashion Week" an. Er selbst bevorzuge sportlich-lässige Kleidung: "Ich mag das Gefühl nicht, aufgedonnert zu sein. Am liebsten trage ich eh den Overall."
Dass dennoch viele Frauen ihn für ein Sexsymbol halten, führt der Brite mit karibischen Wurzeln auf seinen Erfolg zurück: "Jeder, der berühmt ist, wird begehrlicher. Aber ich bin ein normaler Junge, der einfach nur schnell Auto fährt." Deshalb störe es ihn auch, dass die britischen Medien ihn als nächsten David Beckham sehen: "Ich erkenne keine großen Parallelen zwischen uns. Jeder geht seinen eigenen Weg."
Schon in seiner ersten Formel-1-Saison hat Hamilton die Führung in der Fahrer-Wertung erobert und gilt für viele als der kommende Weltmeister. Der Überflieger stand in allen neun Rennen auf dem Podium und hat 12 Punkte Vorsprung auf Teamkollege und Weltmeister Fernando Alonso. Die Favoritenbürde schiebt Hamilton jedoch dem Spanier zu: "Fernando ist die Nummer eins. Er ist nach wie vor der Maßstab."










