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Freude bei Toyota über starkes Qualifying

07. Juli 2007 - 16:50 Uhr

Erstmals seit Kuala Lumpur brachte Toyota in Silverstone beide Autos in die Top 10 - Ralf Schumacher feiert ersten Sieg im Stallduell

Ralf Schumacher
Ralf Schumacher stellte im Stallduell gegen Jarno Trulli auf 1:8
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Toyota-Team münzte die starken Test- und Trainingsleistungen in Silverstone heute im Qualifying um, erreichte das Ziel, beide Autos in die Top 10 zu bringen - und Ralf Schumacher war als Sechster mit nur einer halben Sekunde Rückstand erstmals in dieser Saison schneller als sein Stallkollege Jarno Trulli.

"Das ist mein bestes Qualifyingresultat des Jahres, daher bin ich glücklich mit dem Erreichten", sagte Schumacher. "Beim Test vor zwei Wochen und im gestrigen Training ist es schon sehr gut gelaufen. Das Auto liegt mir an diesem Wochenende besser und ich kann damit machen, was ich machen möchte, was mich natürlich freut. In Magny-Cours war ich im Rennen schnell - hoffentlich auch morgen. Jetzt ist einmal ein guter Start wichtig, auch wenn ich auf der schmutzigeren Seite des Grids stehe."

Schumacher glaubt ans Team

"Es war bisher eine schwierige Saison, aber das ganze Team hat immer hart gearbeitet - sowohl an der Strecke, wie auch in der Fabrik. Wir wissen, was wir erreichen wollen, und wir geben alles, um die Kurve zu kratzen. Beide Autos in den Top 10 zu haben bedeutet, dass wir eine gute Chance auf Punkte haben, was wir dringend brauchen", fügte der Deutsche an.

Trulli erklärte: "Angesichts des bisherigen Wochenendes ein gutes Resultat. Ich hatte Probleme mit dem Setup. Wir wollten es heute Morgen verbessern, aber das gelang nicht. Ganz egal, was ich auch ausprobierte, ich war immer langsam. Mehr war nicht drin. Die Ausgangsposition ist aber nicht schlecht, mal schauen, was noch drin ist. Die Briten sind sehr leidenschaftlich für die Formel 1 und es sind viele Leute hier, daher freue ich mich auf eine gute Atmosphäre."

Vasselon mit den Fahrern zufrieden

Von einem "guten Wochenende" sprach Technikchef Pascal Vasselon: "Vor ein paar Wochen haben wir hier getestet, da waren wir auch schon weiter vorne. Alles lief glatt, wir hatten keine Zuverlässigkeitsprobleme und konnten das Setup in jeder Session verbessern. Ralf hat einen sehr guten Job gemacht hier und seine Position in Q3 ist der Lohn dafür. Jarno war auch gut unterwegs, ist aber mit dem Setup weniger happy, speziell im Qualifyingtrimm. Wir haben aber Vertrauen in unsere Strategien, sollten gut in Form sein."

Und weiter: "Beide Reifen waren gut geeignet. Der Optionsreifen ist wie üblich im Qualifying deutlich besser, aber man muss die Strategie für morgen nicht auf die Reifen abstimmen. Es ist nichts Spezielles an dieser Strecke, weswegen wir gut sind, aber seit Barcelona wissen wir, dass das Auto auf solchen Strecken besser funktioniert als auf Medium- bis Low-Downforce-Strecken wie Montréal oder Indianapolis. Auch in Magny-Cours wären wir ohne Zwischenfälle schnell gewesen. Jetzt hoffen wir auf ein gutes Rennen", so der Franzose.

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