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Ferrari weiß: "Es ist noch nicht vorbei"

07. Juli 2007 - 17:41 Uhr

Auch wenn man die Pole Position verloren hat, möchten Kimi Räikkönen und Felipe Massa von den Startplätzen zwei und vier um den Sieg fahren

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen verpasste die Pole vermutlich wegen eines kleinen Fehlers
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Etwas überraschend nach den Freien Trainings musste sich je ein Ferrari-Fahrer von einem McLaren-Mercedes-Piloten geschlagen geben. Kimi Räikkönen verpasste die Pole Position um 0,102 Sekunden, bei Felipe Massa fehlten 0,268 Sekunden. Dennoch geben sich die "Roten" zuversichtlich und bauen auf den Speed des Autos im Rennen.

"Ich kann meine Enttäuschung nicht leugnen", so Räikkönen. "Ich machte am Ausgang der letzten Kurven auf meinem zweiten Versuch im dritten Qualifying-Teil einen Fehler. Ich kam etwas auf das Gras und verlor Traktion, was mich eine Menge gekostet hat, mich zu viel Zeit gekostet hat. Aber es ist es nicht wert, zu viel daran zu denken. Das ist passiert und kann nicht mehr geändert werden."

"Nun müssen wir uns nur noch auf das Rennen konzentrieren. Es ist sicherlich kein Vorteil, von der schmutzigen Seite der Strecke zu starten, aber wir wissen, dass wir auf Longruns einen guten Speed haben. Eine Menge wird vom Start und der Strategie abhängen, die vom Team ausgearbeitet wird. Es ist noch nicht vorbei. Wir werden unser Bestes geben, um das bestmögliche Ergebnis nach Hause zu fahren."

"Dies war ein sehr enges Qualifying mit kaum einem Unterschied bei den Rundenzeiten der Top-4-Fahrer", so Massa. "Mein letzter Versuch war ganz gut, aber ich verlor im zweiten Sektor Zeit, vor allem in Kurve 7. Wir wissen, dass unsere Autos im Renntrim gut funktionieren und das Rennen morgen Nachmittag wird lang und schwierig werden, die Strategie wird den Unterschied ausmachen."

"Dies war ein hart umkämpftes Qualifying, bei dem der Ausgang in der letzten Sekunde entschieden wurde", so Ferrari-Rennleiter Jean Todt. "So wie wir das erwartet hatten, liegen die beiden Top-Teams auf Augenhöhe, das konnte anhand der sehr kleinen Abstände zwischen den Zeiten gesehen werden. Wenn wir das Qualifying bewerten, dann müssen wir natürlich die üblichen Unbekannten im Hinblick auf die Strategie berücksichtigen."

"Morgen werden die entscheidenden Faktoren die Arbeit des Teams und der Fahrer sein, das Timing der Boxenstopps und die Leistung des Autos und der Reifen über die Distanz. Für unseren Teil werden wir wie üblich unser Bestes geben. Dieses Rennen ist im Kampf um beide Meisterschaften ein Schlüsselmoment und wir wollen von ganzem Herzen das bestmögliche Ergebnis einfahren."

"Erneut ein sehr aufregendes Qualifying, das am Ende entschieden wurde", so Luca Baldisserri, Technischer Direktor des Teams. "Es war schade für Kimi, der am Ende einen kleinen Ausrutscher hatte, der ihn wohl die Pole Position gekostet hat. Das Rennen sieht völlig offen aus. Wir haben ein sehr schnelles Auto, vor allem auf einem Longrun, und das bedeutet, dass wir im Hinblick auf den letztendlichen Ausgang dieses Grand Prix' zuversichtlich sein können."

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