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Ferrari legt keinen Einspruch ein

30. Juli 2007 - 12:12 Uhr

Gegen die Entscheidung vom vergangenen Donnerstag wird Ferrari nun doch nicht länger Sturm laufen - Ermittlungen gehen aber weiter

Ferrari-Logo
Ferrari muss sich mit der FIA-Entscheidung aus Paris abfinden
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn Ferrari mit der Entscheidung der FIA in der "Spionage-Affäre" nicht zufrieden ist, einen Einspruch wird es nun doch nicht geben. Zwar sah die FIA es als erwiesen an, dass McLaren-Mercedes im Besitz von Ferrari-Dokumenten war, doch einen konkreten Einsatz dieser Daten konnte nicht befriedigend nachgewiesen werden - folglich gab es keine Sanktionen für die "Silberpfeile".

In Italien hielt man sich den Weg offen, gegen die Entscheidung aus Paris vorzugehen. "Wir denken darüber nach, was zu tun ist, dann werden wir entscheiden", erklärte Ferrari-Rennleiter Jean Todt. Und auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo erklärte, dass die "Sache noch nicht ausgestanden ist".

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Bei Mercedes gab man sich am Wochenende entspannt, auch die Gerüchte eines Einspruches änderten nichts an der Gemütslage. "Dieser Einspruch wird kein anderes Ergebnis bringen als die Anhörung auch, das steht für uns außer Frage", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug am Rande des DTM-Rennens in Zandvoort dem 'sid'.

Nun erklärte ein Ferrari-Sprecher gegenüber der 'BBC', dass ein Einspruch gegen die Entscheidung gar nicht möglich sei. Bei Ferrari müsse man sich mit dem Ausgang der Anhörung abfinden. Die Ermittlungen und Verfahren, die in Italien und Großbritannien angelaufen sind, sollen aber weitergehen.