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Räikkönen auch im letzten Freien Training voran

07. Juli 2007 - 12:02 Uhr

Kimi Räikkönen untermauerte im dritten Freien Training seine Favoritenstellung in Silverstone - Rosberg und Schumacher auf den Positionen fünf und sechs

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen gilt nach drei Freien Trainings als Favorit auf die Pole Position
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei sonnigen Bedingungen und knapp 20 Grad fand heute Morgen in Silverstone das dritte Freie Training über 60 Minuten statt. Dabei hatten die 22 Fahrer noch einmal Gelegenheit, sich auf das Qualifying vorzubereiten, und nach einem eher schleppenden Beginn in den ersten zehn Minuten wurde dies auch wahrgenommen.

Bestzeit fuhr unterm Strich Kimi Räikkönen (Ferrari/17 Runden) in 1:19.751 Minuten, wobei der Finne konstant schnell war und die Konkurrenz sicher im Griff hatte. Seit seinem Sieg in Magny-Cours vor knapp einer Woche wirkt er wie ausgewechselt, scheint er auch im teaminternen Duell gegen Felipe Massa (3./+ 0,218/17 Runden), der einmal neben der Strecke war, die Zügel in die Hand zu nehmen. Insgesamt wirkte Ferrari um einen Tick stärker als McLaren-Mercedes.

Alonso schneller als Hamilton

Die Silberpfeile sind aber auch nahe dran: Fernando Alonso (+ 0,169/12 Runden) verbesserte sich im letzten Run mit den weicheren Pneus, die hier nicht so viel Vorteil zu bringen scheinen wie sonst, auf den zweiten Platz, Lewis Hamilton (+ 0,593/12 Runden) agierte eher zurückhaltend und begnügte sich mit der vierten Position. Im Qualifying kann man jedoch eine Steigerung von Alonso und Hamilton erwarten - zur Not wohl auch mit weniger Benzin.

Erfreulich aus deutscher Sicht das Abschneiden von Nico Rosberg (5./Williams-Toyota/+ 0,915/17 Runden) und Ralf Schumacher (6./Toyota/+ 1,019/21 Runden), die sich damit knapp vor Vitantonio Liuzzi klassierten, der eine starke Toro-Rosso-Ferrari-Performance nach 21 Runden mit 1,125 Sekunden Rückstand als Siebenter untermauerte. Heikki Kovalainen (Renault/+ 1,131/17 Runden), Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team/+ 1,131/19 Runden) und Anthony Davidson (Super-Aguri-Honda/+ 1,164/23 Runden) komplettierten die Top 10.

In der insgesamt eher ereignisarmen Session lieferte Alexander Wurz (15./Williams-Toyota/+ 1,397/17 Runden) mit einem Quersteher in Luffield und einem Ausritt in Becketts, durch den er die Session eine Runde früher als geplant beenden musste, zwei kleine Zwischenfälle. Auch Robert Kubica (16./BMW Sauber F1 Team/+ 1,405/17 Runden) hatte Probleme, stand zwischendurch wegen Reparaturarbeiten lange an der Box, konnte aber die letzten 20 Minuten unbehelligt fahren.

Button beim Mini-Comeback nur 19.

Jenson Button
Button ist wieder fit, kann an seinem Heimrennen wie geplant teilnehmen
© xpb.cc

Im hinteren Bereich des 22 Mann starken Feldes landeten Jenson Button (19./Honda/+ 1,832/24 Runden), der heute wieder anstelle von Christian Klien im Cockpit sitzt und auch das Qualifying bestreiten wird, Christijan Albers (21./+ 2,350/23 Runden) und Adrian Sutil (beide Spyker-Ferrari/+ 2,429/24 Runden), der an diesem Wochenende immer um eine Zehntelsekunde langsamer zu sein scheint als sein Teamkollege.

Für das Qualifying ist nun Räikkönen, mit 298 km/h übrigens auch der Fahrer mit dem besten Topspeed auf der Hangargeraden, der erklärte Favorit, allerdings muss er sich auf Gegenwehr von Massa und den Silberpfeilen einstellen. Aus deutscher Sicht sieht es für Heidfeld diesmal nicht so gut aus, dafür scheinen Rosberg und vor allem Schumacher deutlich stärker unterwegs zu sein als in Nordamerika und in Magny-Cours.

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