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Ferrari-Fahrer wirken sehr selbstbewusst

19. Juli 2007 - 22:21 Uhr

Kimi Räikkönen und Felipe Massa präsentierten sich bei ihren Medienterminen am Nürburgring sehr selbstbewusst und freuen sich auf das Rennen

Kimi Räikkönen
Magny-Cours- und Silverstone-Sieger Kimi Räikkönen hat derzeit gut lachen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger scheint Ferrari nun wieder die treibende Kraft in der Formel 1 zu sein. Entsprechend zuversichtlich präsentierten sich Kimi Räikkönen und Felipe Massa am Donnerstag im Motorhome ihres Teams bei den traditionellen Interviewrunden mit den Journalisten.

"Ich mag diese Strecke und hoffe auf ein starkes Wochenende", erklärte Räikkönen, der gerade zwei Siege en suite eingefahren hat. "Ich hatte hier in der Vergangenheit Pech, aber ich hoffe, das am Sonntag zu ändern. Auch wenn ich in Frankreich und England gewonnen habe, bedeutet das nicht, dass ich selbstbewusster bin, denn jedes Rennen ist anders, aber es ist schon ein schönes Gefühl. Ich werde mein Bestes geben, dass es so weitergeht!"

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Unschöne Erinnerungen an das Jahr 2005

Mit "Pech in der Vergangenheit" meinte der Finne vor allem den Aufhängungsbruch vor zwei Jahren, als er in Führung liegend in der letzten Runde ausschied und damit in der Fahrer-WM einen vorentscheidenden Rückschlag gegen Fernando Alonso hinnehmen musste. Letzterer ist auch heute einer seiner WM-Konkurrenten, aber ob der Spanier oder Lewis Hamilton stärker sei, wollte Räikkönen nicht sagen: "Beide liegen vor uns..."

"Das Kräfteverhältnis wechselt von Strecke zu Strecke - manche liege nuns besser, manche eher ihrem Paket. Ich persönlich fühle mich jetzt aber im Auto viel wohler als noch am Saisonbeginn. Es läuft einfach besser, aber ich musste dafür meinen Fahrstil nicht anpassen", so der "Iceman". "Wir hätten uns noch mehr erwartet. Der Start war gut, aber dann hatten wir eine schwierige Phase. Erst jetzt läuft es wieder so, wie wir es uns wünschen."

Gleichzeitig zeigte sich auch Massa "zuversichtlich, ein gutes Paket zu haben", wie er sagte: "Unsere Stärke ist das Rennen, McLaren ist dafür im Qualifying besser. Das kann sich aber ändern, daher hoffe ich, dass wir uns im Qualifying steigern und dass wir im Rennen gleich stark bleiben werden. Der Wettbewerb ist sehr eng, daher hoffe ich, dass wir konstant schneller als McLaren sein werden. Darauf arbeiten wir hin", so der Brasilianer.

Massa will im Qualifying punkten

"Hier am Nürburgring", ging er speziell auf die Strecke in der Eifel ein, "ist das Qualifying sehr wichtig. Der ganze erste Sektor der Strecke besteht fast nur aus langsamen Kurven, in denen man viel Zeit verlieren kann, wenn man einen Fehler macht. Auch der letzte Sektor mit der Schikane kann schwierig sein." Grundsätzlich erwarte er nach den Tests in Spa-Francorchamps aber ein noch konkurrenzfähigeres Auto als zuletzt in Silverstone.

Und wie siehst du die Weltmeisterschaft, Felipe? "Ich wäre natürlich glücklicher, wenn ich weiter vorne liegen würde, aber mit einigen Rennen bin ich sehr zufrieden", antwortete er. "Das schlechteste Rennen war in jeder Hinsicht Kanada mit der schwarzen Flagge. Silverstone war zwar eine klasse Aufholjagd, nachdem ich von hinten starten musste, aber ich konnte damit nicht zufrieden sein, weil ich Punkte auf meine Konkurrenten einbüßte."