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Bridgestone mit kleinem Heimrennen

05. Juli 2007 - 14:58 Uhr

Die Motorsportabteilung des Reifenherstellers ist in England beheimatet - Regengefahr könnte Trockenreifen fast überflüssig machen

Die Regenreifen von Bridgestone könnten noch begehrt werden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn Bridgestone ein japanischer Reifenhersteller ist, die Basis von Bridgestone Motorsport liegt in England. Der Große Preis von Großbritannien in Silverstone ist damit auch für den Reifenlieferanten der Formel 1 eine Art Heimrennen. "Wir werden viele Angestellte von uns an der Strecke sehen, die sonst nicht mit dabei sind", so der Einsatzchef Kees van de Grint.

Auf dem schnellen Kurs sind auch die Belastungen für die Reifen sehr groß, daher bringt Bridgestone die Mischungen Hart und Medium an die Strecke. Fraglich ist hingegen, ob diese auch wirklich häufig im Einsatz sein werden, denn die Wettervorhersagen sehen Regen am Wochenende fast als vorprogrammiert an.

"Auch wenn der Kurs nicht so schnell ist wie in der Vergangenheit, so ist er noch immer schnell, der Durchschnitt in einer Runde beträgt 230 km/h", so van de Grint. "Der Großteil der Runde wird schnell durchfahren, die Autos müssen eine gute Kurvenstabilität haben und die Reifen müssen gut mit Hitze und Verschleiß umgehen. Daher bringen wir auch unsere härtesten Mischungen mit."

"Aber nicht die gesamte Runde wird mit hoher Geschwindigkeit gefahren", fuhr er fort. "Gerade der letzte Abschnitt ist langsamer, hier kann man Zeit gutmachen oder verlieren. Die entscheidenden Faktoren hier werden der Grip und minimales Graining sein."

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