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Williams möchte in Kanada Platz fünf festigen

04. Juni 2007 - 19:35 Uhr

Das Williams-Team darf sich für Kanada recht gute Chancen ausrechnen und möchte weitere Punkte für die Konstrukteurs-WM sammeln

Alexander Wurz vor Jenson Button
Alexander Wurz hofft in Montréal auf sein zweites Punkteresultat
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Circuit Gilles Villeneuve müsste dem Williams-Toyota FW29 an und für sich entgegenkommen, denn die Stop-and-Go-Strecke in Montréal legt hohe Priorität auf die aerodynamische Effizienz - eine der Stärken des Autos von Nico Rosberg und Alexander Wurz. Außerdem freuen sich beide Fahrer schon auf das kommende Rennwochenende.

"Wir sind im Moment Fünfter in der Konstrukteurs-WM", so Rosberg, "was nicht schlecht ist. Wir haben schon einige Punkte geholt und wollen diesen Schwung beibehalten - das ist jedenfalls mein Ziel. Im Vorjahr war ich in Montréal wirklich schnell, daher freue ich mich schon auf das Rennen. Wir haben ein modifiziertes Aeropaket und ich bin schon gespannt, wie es mit den Reifen harmonieren wird. Die Strecke ist großartig und die Veranstaltung erinnert ein bisschen an Monaco. Die Stadt ist auch super. Kanada ist immer eine Reise wert."

Wurz mag Stadtkurse

Wurz ist vor dem sechsten WM-Lauf ähnlich gestimmt: "Kanada ist ein weiterer Stadt-Grand-Prix. Ich mag diese Rennen sehr, denn die Atmosphäre ist einfach intensiver als auf normalen Rundkursen. In Sachen Streckenlayout erfordert Kanada viel weniger Abtrieb als Monaco, daher muss man abwarten, welches Team die beste Aerodynamik für das Rennwochenende haben wird", sagte der Österreicher.

Und weiter: "Eine Porgnose ist schwierig. Sicher sagen kann man nur, dass es vorne zwischen Ferrari und McLaren sehr eng wird, wahrscheinlich enger als in Monaco", fügte er an. "Der Kampf um die Top 10 im Qualifying und um Punkte im Rennen wird so hart wie immer."

Technikchef Sam Michael beleuchtete aus Ingenieurssicht: "Montréal ist zu Beginn des Wochenendes meistens sehr rutschig, denn die Strecke wird nur wenig befahren und vom benachbarten Fluss wird oft Spray auf den Asphalt geweht. Der Wind kann unvorhersehbar sein und bei den peinlich genau eingestellten Getriebeübersetzungen für Kopfzerbrechen sorgen. Das Layout ist toll, lange Geraden und viele Schikanen, wodurch es mehrere Überholmöglichkeiten gibt. Die Rennen sind daher meistens spannend."

Härteste Strecke für die Bremsen

"Die Strecke ist hart zu den Bremsen", meinte er weiter, "und auch wenn die Motorleistung in den vergangenen Jahren reduziert wurde, hat sich daran nichts geändert. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit eines Safety-Cars sehr hoch, vor allem wegen der Mauern neben der Strecke. Aus diesem Grund erwarten wir zwei Stopps, vielleicht aber auch nur einen."

"Wir wollen unsere Meisterschaftsposition festigen", gab Michael die sportlichen Ziele vor. "Wir hatten nach Monaco keine Gelegenheit zum Testen, aber wir waren auf den Simulatoren fleißig und bereiteten viele Teile für den Doppelpack in Nordamerika vor."

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