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Williams: Gute Basis für den Rest des Wochenendes

09. Juni 2007 - 00:02 Uhr

Nicht alles verlief am ersten Tag in Montréal für Williams reibungslos, die Tendenz zeigt aber in die richtige Richtung - Kurzeinsatz von Kazuki Nakajima

Nico Rosberg
Nico Rosberg fuhr wenig, setzte aber am Ende eine sehr starke Zeit
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg war gestern im Freien Training in Montréal hinter Nick Heidfeld schnellster Verfolger des silber-roten Quartetts an der Spitze, doch sein Teamkollege Alexander Wurz schien nach den 90 Minuten am Nachmittag nur an 17. Position auf - mit fast einer Sekunde Rückstand auf den jungen Deutschen, der ihm immer öfter die Show stiehlt.

Alles in allem war es für Williams jedoch eine positive Session, wie Rosberg festhielt: "Es war heute ziemlich schwierig, speziell in Sachen Reifenwahl, aber wir probierten ein paar Dinge aus und machten ganz gute Fortschritte. Wir müssen jetzt einfach mal abwarten, aber ich denke, es war ein ganz guter Freitag für unser Team", gab er zufrieden zu Protokoll, obwohl wegen eines Pneumatiklecks viel Fahrzeit verloren hatte.

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Kleine Probleme bei Wurz

Aus Sicht von Wurz waren es "keine perfekten Sessions, aber trotzdem haben wir genug Daten, um unser Paket morgen zu optimieren. Ich wickelte meine Reifenvergleiche sehr früh in der zweiten Session ab, als gelbe Flaggen geschwenkt wurden und die Strecke noch nicht besonders griffig war, aber ich muss einfach ruhig bleiben und morgen umsetzen, was wir heute gelernt haben, um das Maximum herauszuholen", so der Österreicher.

Technikchef Sam Michael sprach unter anderem die kleinen Probleme an, die heute auftraten: "Wir hatten an Nicos Auto ein Pneumatikleck, durch das er am Nachmittag ein bisschen Fahrzeit verlor, und an Alex' Auto gab es auch ein kleines Problem mit einer Halterung der Radaufhängung, die wir überprüfen mussten. Ansonsten lief aber eigentlich alles nach Plan", gab der Australier Auskunft.

Bremsen im Mittelpunkt

Und weiter: "Wir arbeiteten uns durch das übliche Freitagsprogramm, konzentrierten uns auf das Setup und da besonders auf die Bremsen, die in Kanada besonders wichtig sind. Kazuki (Nakajima; Anm. d. Red.) und Alex begannen am Morgen unser Programm, testeten die beiden Reifen, Nico übernahm dann das Auto von Kazuki am Nachmittag und arbeitete an verschiedenen Setupfacetten sowie während Longruns an den Bremsen", teilte Michael mit.

Nakajima, der am Morgen um weniger als eine Zehntelsekunde langsamer war als Wurz, bilanzierte: "Ich fuhr zum ersten Mal hier. Die Strecke war morgens noch sehr rutschig, aber ich denke, ich kam schnell zurecht und probierte dann verschiedene Low-Downforce-Setups, um wichtige Daten zu sammeln. Ich war happy mit meiner Leistung, trotz eines kleinen Fehlers. Wir sahen am Morgen nicht schnell aus, aber je mehr Gummi sich ansammelt, desto schneller werden wir!"