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Vettel schweigt zu Toro-Rosso-Gerüchten
Angeblich soll Sebastian Vettel 2008 für Toro Rosso Formel 1 fahren, er selbst will sich zu diesen Gerüchten aber noch nicht äußern
(Motorsport-Total.com/Premiere) - Weil Robert Kubica im BMW Sauber F1 Team als gesetzt gilt und es strategisch äußerst unklug wäre, Nick Heidfeld rauszuschmeißen, kann BMW Motorsport Direktor Mario Theissen Sebastian Vettel derzeit kein Stammcockpit anbieten. Logische Schlussfolgerung: Der 19-Jährige soll an einen anderen Rennstall verliehen werden.
Natürlich fällt einem bei solchen Überlegungen ein, dass Vettel ja nicht nur an BMW, sondern auch an Red Bull vertraglich gebunden ist. Was würde also näher liegen, als ihm 2008 eine druckfreie Premierensaison bei Toro Rosso zu ermöglichen, wo die Teamchefs Gerhard Berger und Franz Tost mit ihren aktuellen Youngsters Vitantonio Liuzzi und Scott Speed angeblich sowieso nicht hundertprozentig happy sein sollen?

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Doch Vettel selbst dementiert dies: "Gerüchte gibt es immer genug in der Formel 1. Jetzt ist ja auch das Gerücht, dass Michael Schumacher wieder zurückkommt, ganz oben. Von daher müssen wir einfach mal abwarten, ein bisschen ruhig dazu sein - und dann wird man sehen", meinte er am Freitag in Magny-Cours. "Abwarten und ruhig sein" kann man aber auch so interpretieren, dass er längst weiß, was er 2008 machen wird, es nur noch nicht sagen darf...
Unabhängig von allen Spekulationen, die ohnehin nicht zielführend sind und niemanden dazu bewegen werden, die Katze früher als geplant aus dem Sack zu lassen, zeigte sich der Renault-World-Series-Pilot auch zwei Wochen nach seinem Grand-Prix-Debüt in Indianapolis recht zufrieden mit seiner dort gezeigten Vorstellung. Und: "Neben dem, dass es verdammt viel Spaß gemacht hat, war es auch nicht so schlecht", so Vettel.
"Im Nachhinein", fügte er an, "war ich sehr zufrieden. Die erste Kurve ist noch in meinem Kopf, die hätte besser sein müssen. Ich habe versucht, meinen Platz zu verteidigen - das ging leider in die Hose und das hat unser Rennen durcheinandergebracht. Sonst wäre mehr drin gewesen als ein Punkt. Aber soweit waren alle zufrieden, denn ich hatte nur ein paar Stunden Vorbereitung, um mich einzustellen. Andererseits ist das mein Job, dafür muss ich gerüstet sein - und ich war auch gerüstet."










