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Toro Rosso half auch der Topspeed nicht

17. Juni 2007 - 22:36 Uhr

An den Toro-Rosso-Piloten Vitantonio Liuzzi und Scott Speed kam kaum einer vorbei, doch schnell genug waren sie nicht

Vitantonio Liuzzi
Vitantonio Liuzzi spielte lange Zeit den "Bremsklotz" für Alex Wurz
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schnell waren die Toro Rosso STR2 in Indianapolis zweifelsohne, doch die gute Endgeschwindigkeit von Vitantonio Liuzzi und Scott Speed auf der Geraden war nicht gut genug, um auch nur ansatzweise in die vorderen Ränge zu stoßen. Speed beendete das Rennen zwei Runden zurück auf Rang 13, Liuzzi fuhr drei Runden vor Ende an der Box, wurde aber noch als 17. gewertet.

"Die Strecke war sehr rutschig und da wir mit wenig Abtrieb fuhren, musste die Strecke mehr Grip aufbauen, damit unser Auto besser funktioniert", so Speed. "Es war ein hartes Rennen, es war schon eine Herausforderung, das Auto auf der Strecke zu halten. Ich bin zufrieden, dass ich als 13. ins Ziel kam, das ist gar nicht so schlecht. Wir brauchen viele kleine Verbesserung, um nach vorn zu kommen. Aber wir gehen in die richtige Richtung."

Liuzzi hielt im ersten Renndrittel einige Konkurrenten auf, die wegen der guten Geschwindigkeit aber kaum vorbeigehen konnten. "Wir waren im ersten Stint leider zu langsam, denn wir wählten eine aggressive Strategie und starteten auf harten Reifen", so der Italiener. "Ich hatte einen guten Kampf mit (Giancarlo) Fisichella. Leider hatte ich Probleme mit der Stabilität des Hecks, ich hatte nicht genug Grip. Mit den weichen Reifen war unsere Strategie richtig. Kurz bevor ich überrundet wurde, holte man mich rein."

"Das Auto fühlte sich besser an, da wir aber wenig Abtrieb hatten, kämpfte ich förmlich mit den Hinterreifen", erklärte Liuzzi weiter. "Gegen Ende rief mich das Team an die Box, da es ein Problem mit dem Wasserdruck gab. Wir werden beim Test in Silverstone sehen, ob wir für das nächste Rennen einen Schritt nach vorn machen."

"Von Anfang an konnten wir an diesem Wochenende keinen Grip an der Hinterachse finden", erklärte Teamchef Franz Tost. "Beide Fahrer sagten, dass das Heck instabil sei, im Infield hatten sie Übersteuern. So konnten sie keine konkurrenzfähigen Rundenzeiten fahren. Während Scott ins Ziel kam, musste Tonio mit einem Druckverlust des Kühlwassers aufgeben. Aber unser Programm geht weiter, in Silverstone werden wir unser neues Schnellschaltgetriebe testen. Danach werden wir genauer wissen, was wir in Magny-Cours erwarten können."

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