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Stepney-Anwalt glaubt nicht an Sabotage
Luca Brezigar, Nigel Stepneys Anwalt, kann sich nicht vorstellen, dass sein Mandant dem Ferrari-Rennstall vorsätzlich Schaden zufügen wollte
(Motorsport-Total.com) - Während Nigel Stepney vermutlich in Asien im Urlaub weilt, kümmert sich Pflichtverteidiger Luca Brezigar in Italien um die Klage seines Arbeitgebers Ferrari, welche die Italiener eingereicht haben. Eine erste Folge ist die Durchsuchung von Stepneys Wohnung in Serramazzoni am Freitag, dies hat sein Anwalt bestätigt.
Ferrari hat sich über das "Verhalten" des ehemaligen Chefingenieurs beschwert, ohne genauere Hintergründe bekannt zu geben. Italienische Medien spekulieren über einen Sabotageversuch, doch daran glaubt Stepneys Anwalt nicht.

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"Ich kann nur mit Sicherheit sagen, dass es gegen Stepney eine offizielle Untersuchung gibt, aber die Anklage gegen ihn ist im Moment ziemlich unklar", so der Anwalt gegenüber der 'Gazzetta dello Sport', der Sabotage im Moment ausschließt.
Dass Stepney selbst für ihn derzeit nicht zu erreichen ist, legt der Anwalt nicht als Fluchtversuch aus: "Ich bin überzeugt, dass er im Urlaub ist und über diese Sache gar nicht informiert ist."
"Ich empfinde es nicht als glaubwürdig, dass ein Profi seines Kalibers seinem eigenen Team Schaden zufügt", so Brezigar, der davon ausgeht, dass die Untersuchungen mindestens ein Jahr andauern werden, bis eine Anklage in Betracht gezogen werden kann.









