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Spyker mit problematischem Testtag

21. Juni 2007 - 20:40 Uhr

Giedo van der Garde setzte sein Auto ins Kiesbett, zudem kämpfte man am dritten und letzten Testtag in Silverstone mit der Technik und dem Wetter

Giedo van der Garde
Giedo van der Garde enttäuscht: Auto in das Kiesbett und in die Mauer gesetzt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch für das Spyker-Team war es am Donnerstag der dritte und letzte Testtag in Silverstone. Am Steuer des F8-VII saßen Christijan Albers und Testfahrer Giedo van der Garde. Albers arbeitete am Setup für den Großbritannien-Grand-Prix und an der Weiterentwicklung des Bremssystems und der Bewertung der Reifen.

Wegen eines Problems mit der Elektrik gegen Ende des Morgens musste der Holländer früh am Nachmittag anhalten, konnte bis dahin jedoch 36 Runden abspulten und hatte als Neuntschnellster 2,569 Sekunden auf die Bestzeit zu verzeichnen.

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Anschließend übernahm van der Garde das Auto, drehte sich dabei jedoch auf seiner ersten Ausfahrt von der Strecke und landete im Kiesbett und beschädigte sich dabei die Vorderradaufhängung. Nur fünf Runden konnte der Holländer fahren. Nach der Reparatur des Autos schickte das Team erneut Albers auf die Strecke, der wegen leichten Regens seine Zeit jedoch nicht verbessern konnte.

"Wir haben heute Morgen ganz gut losgelegt und hatten ein gutes Setup", so Albers. "Ich war mit den Fortschritten sehr zufrieden, aber der Nachmittag war enttäuschend, da wir wegen eines elektrischen Problems etwas Zeit verloren, als wir nicht Vollgas geben konnten. Das hat heute meine Rundenzeit etwas beeinträchtigt. Dann flog Giedo ab, was schade war, da wir keine Versuche auf neuen Reifen vollführen konnten, um zu versuchen, diese Zeit zu verbessern. Ich denke, dass mit dem Auto locker eine schnellere Zeit möglich gewesen wäre."

"Der Plan für heute war es gewesen, am Nachmittag ein paar Runden zu fahren, nachdem die Zeit am Dienstag verkürzt wurde", so van der Garde. "Natürlich war ich sehr froh, erneut diese Chance zu erhalten. Auf der zweiten Runde war ich schon schneller als auf meiner schnellsten Runde am Dienstag, aber in der dritten schnellen Kurve und auf der dritten Runde ging mir das Heck des Autos weg und ich flog einfach ab. Man fährt in dieser Kurve ziemlich schnell, ich hüpfte einfach über das Kiesbett, berührte dann die Mauer und beschädigte mir den Frontflügel. Es brauchte etwas Zeit, um das zu reparieren. Ich übergab das Auto dann an Christijan, sodass er sein Programm abschließen konnte."

"Wir hatten am letzten Testtag heute ein paar Unterbrechungen", so Chefingenieur Dominic Harlow. "Ein paar rote Flaggen, dann kam zum Mittag der Regen an und wir hatten ein technisches Problem mit dem Auto, wodurch wir wegen der Behebung des Problems Zeit verloren."

"Christijan arbeitete weiter daran, sein Setup für das Rennen hier in ein paar Wochen zu verbessern, und leider hatte Giedo während seines kurzen Programms einen Dreher. Alles in allem gibt es viele positive Dinge aus diesen drei Tagen zum Frankreich-Grand-Prix am kommenden Wochenende und wenn wir hier nach Silverstone nur eine Woche später zu Rennen kommen, mitzunehmen."