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Richards glaubt nach wie vor an Button
Einst holte David Richards Landsmann Jenson Button zu BAR-Honda, doch hohen Erwartungen von damals erfüllten sich bis heute nicht
(Motorsport-Total.com) - Ende Juli 2002 wurde der Wechsel von Jenson Button von Renault zum BAR-Honda-Team bekannt gegeben. Den Coup fädelte der damalige Teamchef David Richards ein, der Anfang 2005 entlassen wurde. Heute ist Jenson Button nach wie vor ohne einen WM-Titel und Richards arbeitet an seinem Formel-1-Debüt mit Prodrive im kommenden Jahr.
Richards ist weiterhin davon überzeugt, dass Jenson Button der Durchbruch in der Formel 1 gelingen wird, und dass er nun mit dem aus BAR-Honda hervorgegangenen Honda-Werksteam Weltmeister werden kann. In den Augen des Briten ist der 27-Jährige einer der talentiertesten Rennfahrer in der Startaufstellung und könne wie David Beckham nach einem Tief mit Real Madrid wieder zum Helden avancieren.
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Nach dem sechsten WM-Rang im vergangenen Jahr ist Button derzeit nur auf der 20. Position zu finden - eine herbe Enttäuschung. "Jenson verfügt über ein außergewöhnliches Talent", so Richards gegenüber dem 'Mirror'. "In diesem Sport geht es häufig darum, dass die Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind". Das war Button bisher wohl nur einmal, im vergangenen Jahr beim Großen Preis von Ungarn, als er im Regen seinen bisher einzigen Sieg in 123 Rennen einfuhr.
"Ich bin davon überzeugt, dass Jenson noch eine große Chance vor sich hat. Wenn die Umstände passen und er die richtigen Leute um sich herum hat, dann kann er immer noch erfolgreich sein", so der Motorsport-Experte weiter.
Derzeit hat Button die richtigen Leute nicht um sich, denn nach einigen fragwürdigen personellen Entscheidungen des Team-Managements, die in der Entlassung von Technikdirektor Geoffrey Willis und der Ernennung von Motoren-Spezialist Shuhei Nakamoto als neuen Chefkonstrukteur gipfelten, müssen sich die Japaner derzeit neu aufstellen.









