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Montoya: "Bei McLaren gibt es immer eine Nummer eins"

20. Juni 2007 - 10:38 Uhr

Juan Pablo Montoya hat immer noch ein Auge auf die Geschehnisse bei seinem Ex-Team, obwohl er behauptet, die Formel 1 kaum mehr zu verfolgen

Juan Pablo Montoya
Juan Pablo Montoya hat seine eigene Meinung über Lewis Hamilton
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Von seinen 94 Formel-1-Rennen fuhr Juan Pablo Montoya 27 Grands Prix im Team von Ron Dennis und McLaren-Mercedes, bevor er ungefähr vor Jahresfrist, kurz nach dem Indianapolis-Rennen 2006, seinen Abschied in Richtung der NASCAR-Serie bekannt gab. Dort ist er viel beschäftigt, denn in den USA fährt er beinahe an jedem Wochenende ein Rennen und sagt selbst, dass er sich nicht mehr besonders intensiv mit der Formel 1 auseinandersetzen würde.

Doch eine Meinung zu aktuellen Geschehnissen hat der Kolumbianer natürlich und er hat auch keinen Anlass mehr, irgendeine Formel-1-Diplomatie einhalten zu müssen. Und mit seiner Erfahrung von 18 Monaten bei McLaren-Mercedes weiß er natürlich auch, wovon er spricht, wenn er sagt, dass es in seinem Ex-Team immer einen bevorzugten Fahrer gegeben habe. Und der heißt 2007 seiner Meinung nach Lewis Hamilton.


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"Ich denke, dass der Junge einen guten Job macht", so Montoya bei der 'AP' über den jungen Briten. "Sie haben das schnellste Auto und er ist im Team die klare Nummer eins. Aber bei McLaren gibt es immer eine klare Nummer eins. Das hat Fernando Alonso selbst gesagt, oder? Und es ist auch das, was die Medien behaupten."

Hamilton ist bei McLaren die Zukunft

Ron Dennis, Lewis Hamilton
Ron Dennis und sein Ziehsohn Lewis Hamilton, die Nummer eins im Team
© xpb.cc

Und er liefert auch eine Begründung, denn Hamilton sei einfach das Produkt von McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Ron hat seine ganze Karriere bezahlt und deswegen fährt er in der Formel 1. Natürlich hat der Junge Talent, aber Ron hat alles bezahlt. Er hat ihm gesagt, wohin er gehen sollte, er hat die Verträge für ihn gemacht. Ron Dennis hat ihn unterstützt, seit er acht Jahre alt war."

"Das soll nicht heißen, dass ich behaupte, dass der Junge nicht gut sei", so Montoya. "Der Kerl ist sogar richtig gut. Sie werden auch immer sagen, dass alle das Gleiche bekommen. Aber sie haben trotzdem immer einen favorisierten Fahrer im Team. Und die langfristige Zukunft von McLaren heißt Lewis Hamilton. Darum geht es."

Sowohl Hamilton, als auch Alonso würden einen guten Job machen und "das Auto ist wirklich gut. Sogar wenn sie einen schlechten Job machen, landen sie auf Platz zwei oder drei. In Kanada hat es jeder vermasselt, bis auf ihn und er hat das Rennen gewonnen. Und er wird immer schneller. Und was ich so gehört habe, fühlt sich Fernando im Auto auch nicht besonders wohl."

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