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Mittlere Bridgestone-Reifen für Indianapolis

11. Juni 2007 - 15:44 Uhr

Nach zwei Grands Prix mit den weichsten beiden Reifentypen geht Bridgestone für das Rennen in Indianapolis um eine Stufe härter

Kees van de Grint
Bridgestones Kees van de Grint kennt die Strecke in Indianapolis genau
© Bridgestone Motorsport

(Motorsport-Total.com) - In Monaco und Kanada bot Bridgestone seinen Kundenteams die beiden weichsten von insgesamt vier Gummimischungen für die laufende Saison an, nämlich "Soft" und "Supersoft". Für den Grand Prix der USA am kommenden Wochenende gehen die Japaner mit "Medium" und "Soft" allerdings um genau eine Stufe härter.

Dies ist insofern nicht überraschend, als alle noch das Reifenschlamassel von 2005 in Erinnerung haben, als wegen eines Problems mit den Michelin-Pneus in der Steilkurve nur die sechs Bridgestone-Fahrzeuge zum Rennen antreten konnten, was ein weltweites Medienecho nach sich zog. Zwar war Bridgestone damals nicht betroffen, dennoch möchte man natürlich sicherstellen, nicht selbst eine ähnliche Pleite zu erleben.

"Es ist entscheidend", stellte Bridgestones Formel-1-Verantwortlicher Kees van de Grint daher klar, "dass die Teams den Reifendruck richtig einstellen, so wie von uns empfohlen. Das ist sowohl in puncto Sicherheit wie auch in puncto Performance entscheidend, speziell in der Steilkurve, in der Kräfte entstehen, die beinahe doppelt so stark sind wie wenn das Auto in horizontaler Position fährt."

Indianapolis sei "ein Kompromiss", fügte er an: "Im Infield braucht man viel Downforce, guten Grip und einen weichen Reifen, aber es gibt auch die lange Gerade und die Steilkurve, wo die Teams möglichst wenig Luftwiderstand und möglichst viel Topspeed wollen. Dadurch werden die Autos mit den Setups im Infield zu wenig Downforce haben, was über den Reifengrip wettgemacht werden soll - und dafür braucht man weiche Mischungen."

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