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McLaren-Mercedes will in Indy Erfolgserie fortsetzen

13. Juni 2007 - 12:30 Uhr

Während Alonso mit einem guten Ergebnis das Rennen von Montréal vergessen möchte, würde Hamilton am liebsten in Indianapolis seinen zweiten Sieg feiern

Juan-Pablo Montoya und Mark Webber
Im vergangenen Jahr war für McLaren-Mercedes das Rennen früh gelaufen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Großen Preis von Kanada am vergangenen Wochenende blieb Fernando blieb in Kanada und kommt Mitte der Woche nach Indianapolis. Sieger Lewis Hamilton flog zu PR-Terminen ein paar Tage nach New York.

Beim kommenden Großen Preis der USA gehen die McLaren-Mercedes als klare Favoriten an den Start. Im vergangenen Jahr schieden beide Autos nach einer Kollision nach dem Start aus, die beiden neuen Fahrer des Teams sollen es diesmal besser mache.

"Das Rennen in Kanada war für mich nicht einfach und mit dem siebten Platz bin ich natürlich nicht zufrieden", so Alonso. "Immerhin habe ich noch zwei Punkte geholt. Es sind noch elf Rennen zu fahren und die Meisterschaft ist noch lange nicht entscheiden. Als Zweiter habe ich eine gute Ausgangsbasis, das Auto ist siegfähig und ich freue mich jetzt auf das kommende Rennen in Indianapolis, hoffentlich ohne Safety Car Phasen."

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"Mein bestes Ergebnis dort ist der fünfte Platz 2006. Diesmal will ich deutlich besser abschneiden. Die Zuschauer am Speedway sind sehr begeisterungsfähig und die Atmosphäre dort ist toll. Wir wollen ihnen ein gutes Rennen bieten. Die Strecke verkörpert große Motorsport-Tradition und ich möchte den Siegerpokal von Indianapolis unbedingt in meiner Sammlung haben."

"Der Speedway hat ein paar Überholmöglichkeiten, die beste am Ende der Start-Ziel-Geraden aus dem Windschatten heraus. Das funktioniert aber nur mit einem guten Topspeed, deswegen fahren wir mit wenig Abtrieb."

"Das Rennen in Kanada lief fantastisch und ich freue mich, dass es gleich an diesem Wochenende weiter geht", so Hamilton. "Der Speedway ist anspruchsvoll für die Autos und ich hoffe, wir sind dort genauso stark wie in Montreal. Ich bin sehr gespannt auf die legendäre Rennstrecke in Indianapolis. Überall wirst du dort an die Motorsportgeschichte erinnert."

"Ich fahre zum ersten Mal auf diesem Kurs mit der überhöhten Kurve, die es sonst nirgendwo in der Formel 1 gibt. Es ist toll, dass ich vor dem siebten WM-Lauf die Meisterschaft anführe,
aber ich muss noch immer viel lernen. Wir haben noch elf Rennen und damit viel Arbeit vor uns. Die Saison hat mir bisher großen Spaß gemacht, aber ich weiß auch, dass im Motorsport nichts vorhersehbar ist und im nächsten Rennen viel passieren kann."

"Der US-Grand-Prix ist einer der Höhepunkte der Saison. Das Rennen ist eine große Herausforderung und es ist kaum möglich, unsere Leistungsstärke im Vergleich zu den anderen Teams vorherzusagen", so McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh.

"Dass Fernando und Lewis sowie McLaren-Mercedes beide Weltmeisterschaften anführen ist kein Grund uns auszuruhen. Vielmehr wird im McLaren Technology Centre, bei Mercedes-Benz HighPerformanceEngines und in Stuttgart in dieser Woche genauso konzentriert gearbeitet wie sonst auch, wenn nicht sogar noch intensiver."

"Wir setzen beim US-Grand-Prix ein paar neue Teile ein, denn wir wollen unseren Vorsprung weiter ausbauen. Das erfordert unseren ganzen Einsatz, denn unsere Gegner werden uns wieder einen harten Kampf liefern."

"Der Automobilmarkt in den USA ist für Mercedes-Benz der größte außerhalb Deutschlands, deshalb ist es schön, dass wir als Spitzenreiter in beiden Weltmeisterschaften nach Indianapolis kommen", so Norbert Haug, Mercedes-Motorsportchef. "Unser Ziel ist es, auf dieser traditionsreichen Strecke an unsere Leistungen seit Saisonbeginn anzuknüpfen."

"Von den bisherigen sechs Rennen haben wir drei gewonnen, davon die letzten beiden in Folge, und zehn von zwölf möglichen Podiumsplätzen erzielt und als einziges Team alle bisherigen 384 Rennrunden, entsprechend knapp 1.800 Kilometern, mit beiden Autos zurück gelegt, und dabei auch stets mit beiden Fahrern Punkte geholt."

"Die Streckenführung des 'Indianapolis Motor Speedway' ist durchaus anspruchsvoll, mit 22 Sekunden Volllast am Stück werden besonders die Motoren gefordert. Im Infield geht es dagegen um eine geradezu gegensätzliche Aufgabenstellung, so dass nur schnell sein kann, wer einen guten Kompromiss zwischen Topspeed und Kurvenverhalten findet. Wir haben uns intensiv auf diese Anforderungen vorbereitet."