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Massa: "Wir mussten sie ziehen lassen"

17. Juni 2007 - 21:29 Uhr

Der Ferrari-Pilot macht eine Verbesserung aus, aber nach wie vor ist McLaren eine Bank, weswegen der dritte Rang für den Brasilianer das Maximum war

Felipe Massa
Felipe Massa: Mehr als der dritte Rang war für Ferrari heute nicht drin
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ferrari war in Indianapolis der Konkurrenz von McLaren-Mercedes wieder einen Tick näher gekommen, doch erneut reichte es nicht, um für die "Chrompfeile" einen ernsthaften Gegner darzustellen. Immerhin lief für die "Roten" im Rennen alles wie am Schnürchen und man holte mit Felipe Massa und Kimi Räikkönen die Plätze drei und vier.

"Ich glaube, dass ich im ersten Stint etwas näher (an den McLaren-Mercedes) dran war, aber dann sind sie davongefahren, sie haben Runde für Runde zwei oder drei Zehntel herausgefahren", so Massa. "Da war es für mich schwierig, dranzubleiben. Ich konnte nicht so viel pushen, wie ich wollte. Ich bin gerutscht und musste sie ziehen lassen, das war schon hart."

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Teamkollege Kimi Räikkönen startete als einziger Top-Pilot auf der härteren Mischung, Massa setzte auf die weichen Pneus. Dadurch war der Finne zum Schluss in der Lage, den Brasilianer mit dem weicheren Gummi anzugreifen: "Das war ein riesiger Druck", so der Paulista. "Kimi hatte im letzten Stint den besseren Reifen und sicherlich mehr Grip. Deswegen konnte er auch ganz eng an mich heranfahren und den Abstand reduzieren."

Doch richtig eng wurde es zwischen den beiden Piloten der Scuderia nicht, auch wenn sich Kimi Räikkönen teilweise recht angriffslustig zeigte: "Ich hatte einen guten Start und er nicht, deswegen hatte ich von Anfang an einen guten Vorsprung. Ich habe zum Schluss das Auto auf der Strecke gehalten und keinen Fehler gemacht."

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