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Massa: Näher dran, aber nicht nah genug

16. Juni 2007 - 20:39 Uhr

Felipe Massa ist froh, dass Ferrari in Indy deutlich näher an McLaren-Mercedes dran ist, aber über einen dritten Rang kann man eben nicht richtig jubeln

Jean Todt mit Felipe Massa
Jean Todt mit Felipe Massa: Man kommt der Spitze wieder etwas näher
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Monte Carlo war eine Enttäuschung, Montréal eine Blamage - "Rot-Sünder" Felipe Massa ist beim Großen Preis der USA auf Wiedergutmachung aus. Statistisch spricht fast alles für die "Roten", denn hier gewann man seit 2000 bis auf ein Rennen alle Grands Prix. Aber dem Brasilianer selbst gelang dieses Kunststück bisher noch nicht. Und - auf Statistiken kann man am Sonntag nichts geben.

Immerhin sagte die Statistik des Qualifyings aus, dass man mit 0,372 Sekunden Rückstand und dem dritten Rang deutlich näher an den McLaren-Mercedes dran ist, auch wenn zu vermuten ist, dass Massa im Rennen die Tankstelle ein paar Runden früher ansteuern wird als die beiden McLaren-Mercedes-Piloten.

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"Wir sind mit Sicherheit etwas näher dran, aber das reicht noch nicht", betonte Massa nach dem Zeitenfahren. "Wir wollen vorne stehen. Kanada war ganz schön schwierig, hier aus der zweiten Reihe zu starten ist keine Katastrophe, das kann man nicht sagen. Wir müssen stark fahren, aber das tun wir ja immer. Wir müssen morgen bis zum letzten Meter kämpfen, was ich tun werde."

Dass Ferrari innerhalb von fünf Tagen viel am Auto verändern konnte, ist fraglich, vielmehr werden nach zwei Rennen mit den weichesten Reifen nun wieder etwas härtere Pneus verwendet, das scheint dem F2007 zu liegen.

"Ich weiß nicht, ob ich das schon sagen kann oder sollte", so Massa auf die Frage, auf welchen Gebieten Ferrari einen Rückstand hat und sich verbessern muss. "Wir müssen besser auf das Auto hören. Wir haben schon eine Vorstellung. Wir müssen alles verbessern, zum Beispiel die Aerodynamik und den Motor."

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