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Lewis Hamilton kann es wieder nicht glauben
Zum zweiten Mal in Folge holte sich Lewis Hamilton den Sieg, zeigte erneut eine fehlerfreie Vorstellung und hielt auch dem Druck von Fernando Alonso Stand
(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamiltons Erfolgsserie reißt nicht ab. Auch das siebte Rennen seiner Formel-1-Karriere beendete der McLaren-Mercedes-Pilot auf dem Podium, zum zweiten Mal nach Montréal vor exakt einer Woche stand der 22-Jährige am Ende als Sieger ganz oben auf dem Podium.
"Das ist ein Traum", frohlockte der Brite. "Es ist jetzt schon die zweite Strecke, die ich nicht kannte. Ich fahre hier zum ersten Mal und hatte einen solch tollen Speed. Wir sind voll konkurrenzfähig und ich sehe, wie hart die Leute arbeiten, um mir ein solch tolles Auto hinzustellen. Es ist eine tolle Leistung von allen in den Werken. Ohne sie wäre das nicht möglich, also vielen Dank! Auch Dank hier an allen, die toll am Auto gearbeitet und ein tolles Setup entwickelt haben."

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Erneut war es Fernando Alonso, der sich wie in Montréal einen Fahrfehler erlaubte, während der Formel-1-Neuling fehlerfrei fuhr und auch einen Angriff des Spaniers am Ende der Start- und Zielgrade gekonnt abwehrte: "In der 38. Runde war es wirklich knapp. Es gab immer Druck. Im ersten Abschnitt war es verdammt eng, aber dann konnte ich davonziehen."
Im mittleren Rennabschnitt hatte Hamilton Probleme mit den Reifen: "Ich hatte zwei gute Runden, bekam dann aber Graining. Vielleicht war ich in den ersten Runden etwas zu hart gefahren. Da kam mir Alonso näher. Vor allem auf den Geraden war er nahe dran. Es war ein tolles und professionelles Duell. Zum Schluss konnte ich den Abstand halten und das Rennen gewinnen."
"Fantastisch", konnte Hamilton seine Freude kaum bremsen. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich heute zwischen diesen beiden tollen Fahrern sitzen und meinen zweiten Sieg in Nordamerika feiern würde. Es ist ein riesiger Sprung in meiner Karriere und ich danke dem ganzen Team und meiner Familie dafür."
In den letzten Runden genoss Hamilton die Atmosphäre ("Es war wirklich toll zu sehen, wie die Zuschauer uns unterstützen. Ich habe auch viele britische Flaggen gesehen."), wäre aber wohl lieber ein paar Runden weniger bis ins Ziel gefahren: "Das Rennen schien ewig zu dauern. Als mir das Team sagte, dass es noch 15 Runden sind, kam mir das wie eine Ewigkeit vor."









