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Kubica: Verstauchtes Fußgelenk, Gehirnerschütterung

11. Juni 2007 - 02:33 Uhr

Robert Kubica hat bei seinem Unfall in Montréal nur leichte Verletzungen erlitten - Entscheidung über Start in den USA fällt bis Donnerstag

Robert Kubica
Robert Kubica soll noch heute aus dem Krankenhaus entlassen werden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Minutenlang bangten gestern Abend während der Formel-1-Übertragung aus Montréal Millionen von Fans auf der ganzen Welt um das Leben von Robert Kubica, nachdem dieser einen der spektakulärsten Motorsportunfälle der vergangenen Jahre erlitten hatte. Nun gibt es endgültig Entwarnung: Der Pole hat nur leichte Verletzungen davongetragen.

Wie durch ein Wunder überlebte der BMW Sauber F1 Team Pilot nach einer Kollision mit Jarno Trulli zunächst den Einschlag in eine Betonmauer, dann mehrere Überschläge und schlussendlich einen weiteren Einschlag in die Leitplanken auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Obwohl er zunächst regungslos im Cockpit lag, hat er bei dem Crash lediglich ein verstauchtes Fußgelenk und eine leichte Gehirnerschütterung davongetragen.

Nach der Erstbehandlung durch das medizinische Team der Formel 1 vor Ort wurde der 22-Jährige auf einer Trage mit Halskrause zunächst ins Medical-Center am Circuit Gilles Villeneuve und dann weiter ins Sacré-Cœur-Krankenhaus von Montréal gebracht, wo er auf der Intensivstation von Kanada-Grand-Prix-Chefarzt Dr. Ronald Denis untersucht wurde, dem Leiter der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses.

Robert Kubica
Wie durch ein Wunder überlebte Robert Kubica diesen Unfall fast unverletzt
© xpb.cc

Anschließend wurde folgendes Statement veröffentlicht: "Herr Kubica wurde den notwendigen medizinischen Untersuchungen unterzogen. Es scheint keine ernsthaften Konsequenzen nach dem Unfall zu geben. Er leidet an einer leichten Gehirnerschütterung und an einem verstauchten rechten Fußgelenk. Er ist in stabilem Zustand und sein Leben ist nicht in Gefahr. Über Nacht wird er im Krankenhaus bleiben. Am Montagmorgen erfolgt eine weitere Untersuchung."

Laut Auskunft des BMW Sauber F1 Teams darf der Pole das Krankenhaus noch heute verlassen. Ob er jedoch fit für einen Einsatz in Indianapolis ist, wo am kommenden Sonntag der Grand Prix der USA stattfinden wird, ist eine andere Frage. Eine Entscheidung wurde vom Team diesbezüglich für spätestens Donnerstag angekündigt. Notfalls müsste einer der Testfahrer, Sebastian Vettel oder Timo Glock, einspringen.