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Kovalainen zweifelte nie an sich selbst

14. Juni 2007 - 10:27 Uhr

Das Gerede über eine vorzeitige Ablösung durch Nelson Piquet Jun. und die zum Teil harsche Kritik konnte dem Finnen nicht viel anhaben

Heikki Kovalainen
Nach dem vierten Rang in Montréal kann sich Heikki Kovalainen wieder entspannen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der vierte Rang für Heikki Kovalainen kam in Kanada nicht nur unerwartet, er war auch der dringend benötigte Befreiungsschlag für den Finnen. Als Letzter startend kamen ihm die vielen Safety-Car-Phase ebenso zugute wie Alexander Wurz, der Dritter wurde. Doch vor dem Rennen war der Druck enorm, Kovalainen musste immer wieder lesen, dass sein Platz bei Renault wackelt, sollte er nicht allmählich die Form zeigen, die das Team von ihm erwartete.

Der Finne gestand nun, dass der Druck für ihn deutlich spürbar war, doch er zweifelte nie daran, dass er es schaffen kann, sich bei Renault zu behaupten. "Es gab einige, die mich schon nach Hause schicken wollten", erklärte er. "Ich aber habe mich nur darauf konzentriert, mich maximal anzustrengen."

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"Ich hatte immer Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten", fuhr er fort. "Ich habe Rennen und Meisterschaften gewonnen. Das, was passiert ist, erschütterte mein Vertrauen in keiner Weise. Ich habe in Kanada gezeigt, dass ich mit dem Druck in der Formel 1 umgehen kann. Es ist mir völlig egal, was die Leute reden, das stört mich nicht. Ich kann mich auch so konzentrieren und die Sache für das Team gut machen."

Auch das erlittene Pech in den ersten sechs Rennen könne ihn nicht umwerfen. In Montréal ging sein Motor ein, was ihn erst an das Ende der Startaufstellung verbannte. "Das ist schon etwas frustrierend, aber ich kann ja nur ruhig bleiben und erhobenen Hauptes weitermachen", erklärte er. "Ich bin weiter zuversichtlich, auch wenn das für einige nach den schwierigen Rennen und schlechten Ergebnissen und schwer zu glauben ist."

"Alle im Team sind weiterhin positiv gestimmt, ich habe das Gefühl, dass an mich weiterhin geglaubt wird. Die Ergebnisse werden noch kommen", fuhr er fort. "Dennoch ist sehr wichtig, das, was passiert ist, zu analysieren. Wir müssen daraus lernen und sicherstellen, dass es in Indianapolis oder den späteren Rennen nicht noch einmal passiert."

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