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Kommentar: Keine Gefahr für Formel Langeweile

06. Juni 2007 - 16:23 Uhr

Trotz des überlegenen Doppelsiegs von McLaren-Mercedes in Monaco besteht keine Gefahr, dass es auch in Kanada langweilig wird

Fernando Alonso vor Lewis Hamilton
Der Silberpfeil-Express wird es in Kanada schwieriger haben als in Monaco
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Vor nicht mal zwei Wochen sind die Silberpfeile von McLaren-Mercedes in Monte Carlo ihr eigenes Rennen gefahren - meilenweit vor der gesamten Konkurrenz. Da könnte bei einigen die Angst vor der Formel Langeweile aufkommen.

Diese Gefahr besteht sicher nicht. Denn über mehr als ein halbes Jahrhundert gesehen hat die Formel 1 eines bewiesen: Die einzige Konstante ist ihre Schnelllebigkeit. Wer in einem Rennen vorne ist, kann zwei Wochen später schon wieder überholt werden.

Dafür spielt sich der Wettbewerb in der Königsklasse auf einem zu hohen Niveau ab. Ein kleiner Fehler kann dafür sorgen, dass ein Team nur 99 anstatt 100 Prozent seiner Möglichkeiten erreicht und hinterherfährt.

Der Wechsel vom engen Stadtkurs in Monte Carlo, wo die Boliden mit größtmöglichem Abtrieb gefahren sind, nach Montreal, wo genau das Gegenteil gefragt ist, ist dabei besonders groß. Deshalb kann das Bild am Sonntag schon wieder ganz anders aussehen.

Diese Ungewissheit macht die Formel 1 auch in diesem Jahr aus, zumal es auch in den beiden Topteams McLaren-Mercedes und Ferrari noch keine klaren Hierarchien gibt. Bei den Silberpfeilen fordert der kesse Neuling Lewis Hamilton Weltmeister Fernando Alonso alles ab. Bei Ferrari hat derzeit Felipe Massa die Nase vor dem hoch gehandelten Neuzugang Kimi Räikkönen.

Dazu drängen die Verfolger, allen voran das BMW Sauber F1 Team. Am 10. Juni 2001, auf den Tag genau sechs Jahre vor dem Rennen am Sonntag, wurde der Sieger in Montréal schon einmal mit Power aus München zum Sieg getrieben...

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