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Kommentar: Die Osterweiterung nimmt Fahrt auf
Indien ist ab 2009 als Grand-Prix-Host so gut wie bestätigt, womit die Formel 1 wieder ein Europarennen für eines in Asien opfern muss
(Motorsport-Total.com/sid) - Noch in den 1990er-Jahren war die Formel 1 eine weitgehend europäische Veranstaltung mit gelegentlichen Abstechern nach Australien, Kanada, Japan und Südamerika - Farbtupfer im Rennkalender, aber das Herz der Königsklasse schlug auf dem alten Kontinent.
Doch das war Chefpromoter Bernie Ecclestone nicht genug. Also hat der umtriebige Brite nach neuen Märkten gesucht und die Formel 1 zu einer echten Weltmeisterschaft gemacht. Erst kam ein zweites Asien-Rennen in Malaysia dazu, dann die Rückkehr in die USA. Zuletzt stießen 2004 der Golfstaat Bahrain, China und die Türkei hinzu.
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Doch das war erst der Anfang, denn im Augenblick nimmt Ecclestones Osterweiterung richtig Fahrt auf. Schon 2008 lässt er seinen PS-Zirkus auch in Singapur auf die Straßen los, 2009 sollen Abu Dhabi und Indien folgen, bald darauf auch Südkorea. Um alle Interessenten unterzubringen, wird "Big Bernie" den Kalender bald auf 20 Rennen erweitern.
Den Teams und vor allem ihren Sponsoren wird das recht sein. Denn neue Rennen erschließen für die Formel 1 auch neue Märkte. Der Rubel muss rollen.
Das tut er vor allem auch für Ecclestone. Denn ein Hauptbeweggrund für die wachsende Internationalisierung der Formel 1 ist die Tatsache, dass neue Länder, teilweise mit staatlicher Hilfe, ohne mit der Wimper zu zucken, die von Ecclestone geforderten Antrittsgagen in Millionenhöhe zu erfüllen.
Da können in Europa nicht viele mithalten. Allein Valencia schwimmt gegen den Trend, weil auch dort die Euros ein bisschen lockerer sitzen als zum Beispiel in Hockenheim oder am Nürburgring.









