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Kein Top-10-Platz für Toyota am ersten Tag

15. Juni 2007 - 23:21 Uhr

Toyota erlebte zum Auftakt in Indianapolis zwar zwei Sessions ohne technische Probleme, doch der Speed fehlt bei Schumacher und Trulli noch

Jarno Trulli
Jarno Trulli beim Überfahren des berühmten Streifens aus Ziegelsteinen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Toyota-Team erlebte zwar einen problemlosen ersten Tag in Indianapolis, doch glücklich war bei den Japanern dennoch kaum jemand: Ralf Schumacher wurde in der zweiten Session nur 20., überhaupt reichte es in den ersten 180 Minuten dieses Wochenendes zu keinem einzigen Top-10-Platz.

"Es war eine schwierige Session für uns", bilanzierte Schumacher. "Es war ziemlich rutschig und es hatte nicht viel Grip. Das hing zum Teil mit den Streckenbedingungen zusammen, die im Laufe des Tages besser wurden. Schwer zu sagen, wo wir stehen, es ist ja erst Freitag. Wir haben über Nacht jedenfalls Arbeit vor uns. Mit dem Setup probierten wir verschiedene Optionen aus und jetzt müssen wir die heutigen Resultate analysieren, um in Qualifying und Rennen bestmöglich abschneiden zu können. Positiv ist, dass wir in beiden Sessions keine Probleme mit dem Auto hatten, denn dadurch konnten wir die drei Stunden optimal ausschöpfen. Wir arbeiten hart für morgen und ich freue mich schon."

Auch Trulli sprach von einer "schwierigen" Session: "Ich fand das Auto schwierig zu fahren, denn es war wenig Grip, wie üblich in Indianapolis. Wir spulten viele Runden ab und probierten verschiedene Optionen aus, auch beide Reifentypen. Jetzt müssen wir aber für Qualifying und Rennen mehr Speed finden. Gut war, keine technischen Probleme erlitten zu haben, denn so konnten wir das geplante Programm durchziehen. Ich hatte hier immer sehr gute Rennen, daher werden wir jetzt versuchen, im Qualifying alles herauszuholen und dann ein gutes Rennen zu liefern."

Chefingenieur Dieter Gass fügte an: "Es war wieder einmal kein einfacher Tag. Beide Fahrer hatten mit dem Mangel an Grip zu kämpfen, speziell zu Beginn der Sessions, als die Strecke rutschig war. Die Strecke wurde immer besser, aber generell ist der Grip niedrig, denn man muss flache Flügel fahren, um auf den Geraden schnell zu sein, was im Infield bestraft wird. Das macht es den Fahrern schwierig. Zumindest hatten wir keine Probleme und wir konnten unser Programm absolvieren, also werden wir uns jetzt die Daten anschauen und den besten Kompromiss für morgen suchen. So schlecht wie auf dem Zeitenblatt sieht es nicht aus, denn man weiß nie, welche Programme die anderen Teams fahren. Wir arbeiteten am Setup und an der Rennvorbereitung und weniger an den Rundenzeiten."

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