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Kein Safety-Car-Glück für Red Bull Racing

10. Juni 2007 - 23:41 Uhr

Mark Webber lag in Montréal zwischendurch sogar an zweiter Stelle, dennoch gab es für Red Bull Racing wieder keine WM-Punkte

Mark Webber
Trotz einiger Fahrfehler lag Mark Webber lange Zeit gut im Rennen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ein Wechselbad der Gefühle, was die neue Safety-Car-Regel angeht, erlebte heute das Team Red Bull Racing. Gestartet von Platz sechs fand sich Mark Webber nach einer der Safety-Car-Phasen zwischenzeitlich auf Platz zwei wieder, musste diese Position dann jedoch später während seines nötigen Tankstopps wieder abgeben und landete am Ende des Rennens auf dem undankbaren neunten Platz. Teamkollege David Coulthard musste wegen eines Getriebeproblems ebenfalls in aussichtsreicher Position aufgeben.

Webber: "Mein Start war schlecht, ich verlor gegen Rosberg und Kubica auf dem Weg zur ersten Kurve und versuchte, wieder Boden gutzumachen. Ich hatte einen guten Zweikampf mit Robert, kam dann aber in der ersten Kurve auf die schmutzige Seite und verlor wieder ein paar Positionen. Ich begann meine Aufholjagd wieder, was auch gut lief, aber ich wusste, dass es ein langer Weg nach vorne sein würde. Das Safety-Car kam raus und anfangs sah es aus, als würde das helfen, aber schlussendlich war es nicht einfach nachzuvollziehen, wer mit welcher Strategie unterwegs war. Die weichen Reifen waren am Schluss nicht sehr gut und es gab keine Möglichkeit, gegen Sato zu kämpfen, der die härteren Reifen draufhatte."

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Mit Getriebeproblemen hatte Coulthard zu kämpfen: "Ich hatte Schwierigkeiten beim Hochschalten, aber dann ging es plötzlich wieder. Die Getriebetemperaturen stiegen allerdings zu hoch, und deshalb musste ich das Auto dann abstellen. Wir müssen sehen, was dieses Problem verursachte. Es ist natürlich sehr enttäuschend, wenn ich bedenke, dass unsere Strategie sehr gut war. Wir hatten viele Runden während Safety-Car-Phasen heute. Diese können Fahrer bestrafen, die sonst nichts falsch machen. Im Falle Alonsos sieht man, dass eine geringfügig unterschiedliche Strategie zur falschen Zeit schon einen schlechten Rennausgang bedeuten kann. Es ist gut zu hören, dass Kubica okay ist. Ich sah seinen Unfall auf einem der Großbildleinwände an der Strecke. Aber ich hörte, dass er bei Bewusstsein ist und spricht, was immerhin gute Nachrichten sind."

Teamchef Christian Horner fasste zusammen: "Heute konnten wir zum ersten Mal die Auswirkungen der neuen Safety-Car-Regeln sehen. Mark profitierte während der ersten Safety-Car-Phase, aber wir verloren massiv, als das Safety-Car später im Rennen noch einmal auf die Strecke kam. Mark war auf dem zweiten Platz, landete dann aber auf dem neunten Platz. Deshalb war es ein sehr frustrierendes Rennen für ihn. David hatte keine andere Wahl, als während der Safety-Car-Phase in die Box zu kommen, da diese genau sein Tankfenster traf, und unglücklicherweise musste er später dann mit Getriebeschaden aufgeben."

Auch Fabrice Lom, der von Motorenpartner Renault abgestellte Ingenieur für das Team Red Bull Racing, war enttäuscht: "Eines unser Autos musste aufgeben und wir müssen herausfinden, was da passierte. Mit Mark verpassten wir heute die Chance, ein gutes Resultat einzufahren. Es ist eine Schande, dass wir erneut nicht das Maximum aus dem Potential des Paketes holen konnten. Wir müssen nun einfach auf ein besseres Resultat in Indy nächste Woche hoffen und wir tun natürlich unser Bestes, um dies zu erreichen."

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