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Indy-Boss schlägt zurück: "Können auch ohne die F1"

30. Juni 2007 - 11:00 Uhr

Angesichts der Kommentare von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Indy-Boss Tony George scheint eine Verlängerung des Vertrages mehr als fraglich

Bernie Ecclestone und Tony George
Bernie Ecclestone und Tony George: Trotz Spannungen ein neuer Vertrag?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die beiden Verhandlungspartner um die Vertragsverlängerung des USA-Grand-Prix' setzen sich gegenseitig die Pistole auf die Brust. Nachdem Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in seiner üblichen Art vor Beginn der Vertragsverhandlungen erklärt hatte, dass die Formel 1 ein Rennen in den USA nicht unbedingt brauche, schießt Streckenbesitzer Tony George nun in einem Interview mit der 'LA Times' zurück.

Nach Aussage des Amerikaners ist ein neuer Vertrag immer noch nicht unterzeichnet. George hatte nach zwei erfolglosen Treffen mit dem 76-Jährigen in Indianapolis erklärt, dass man den Vertrag bis zum 12. Juli abschließen müsse, um ein 2008er-Rennen organisieren zu können.

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Angesichts der Tatsache, dass Ecclestone nach Las Vegas geflogen sein soll, wo ein Großer Preis der USA für ihn noch reizvoller wäre, stimmt George skeptisch. Er schätzt die Chance auf eine Vertragsverlängerung nun nur noch auf 50 zu 50 ein. Seit dem Treffen in Indy habe man zudem nur kurz miteinander in Kontakt gestanden.

"So sehr, wie wir die Formel 1 als einen Teil unseres Kalenders haben möchten, wäre es eine gute Sache, wenn sie nicht zurück kommt. Ich bereue das nicht", so George. "Ob sie einen anderen Ort für die Austragung des USA-Grand-Prix' finden, weiß ich nicht. Ich denke, dass es unwahrscheinlich ist, dass sie es selbst wissen."

Während Bernie Ecclestone vermutlich wie immer die Kosten für die Rechte anheben möchte, ist es in Georges Augen selbst dann "nicht wert", den Vertrag zu verlängern, wenn die Gebühren auf dem alten Niveau gehalten werden: "Diese Veranstaltung braucht wirklich einen Titel-Sponsor mit der Möglichkeit, die Veranstaltung zu bewerben."

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