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Hill hat Verständnis für die Regierung
Im Streit über eine mögliche finanzielle Unterstützung des britischen Grand Prix seitens der Regierung bezieht BRDC-Chef Damon Hill deutlich Position
(Motorsport-Total.com) - Die Organisatoren des britischen Grand Prix von Silverstone sind nicht wirklich zu beneiden. Seit vielen Jahren stehen sie massiv in der Kritik von Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone, der so ziemlich alles am alten Flugplatzkurs in Northamptonshire bemängelt, was zu bemängeln ist, und dessen Vertrag 2009 auslaufen wird.
Waren es vor zehn Jahren hauptsächlich die - zugegebenermaßen damals wirklich winzigen - Zufahrtswege, so gefallen dem 76-Jährigen aktuell die Boxenanlagen nicht mehr und in Wirklichkeit hätte er am liebsten ein Stadtrennen in London, doch dafür gibt es keine Genehmigung.

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Für die geforderten Umbaumaßnahmen fehlen dem Veranstalter 'BRDC' die notwendigen Mittel und als einziger Hoffnungsschimmer sorgt Shooting-Star Lewis Hamilton wahrscheinlich für ein ausverkauftes Haus und eine Stimmung wie zuletzt zu den besten Zeiten eines Nigel Mansell.
Die Regierung unterstützt Olympia
Doch in diesem ganzen Geldpoker mit gleich mehreren Akteuren wird gerade ein Kandidat in den Vordergrund geschoben, der eigentlich nichts mit Motorsport zu tun hat, nämlich die britische Regierung. Ecclestone fordert seit langem, dass der Staat dem Veranstalter mit einer kräftigen Finanzspritze helfen sollte, schließlich gehe es ja um nicht wenige Arbeitsplätze in und um das britische Motorsportmekka Silverstone.
Doch die wiederum wollen lieber die Olympischen Spiele unterstützen, die 2012 in London ausgetragen werden, was BRDC-Präsident Hill durchaus nachvollziehen kann: "Warum sollte die Regierung einen Haufen Geld in einen Sport investieren, der von der Allgemeinheit als sehr reicher Sport wahrgenommen wird," fragte der Ex-Formel-1-Weltmeister von 1996.
Der Unterschied zu den Olympischen Spielen sei der, dass die Regierung dort nicht nur ein Sportevent unterstütze, sondern auch den kompletten Innenstadtbereich für die Zukunft entwickeln würde und das, so Hill, sei ein gewaltiger Unterschied.
Ecclestone versuche sich nur in die bestmögliche Verhandlungsposition zu bringen und der BRDC habe sich in letzter Zeit so aufgestellt, dass er die verständlichen Forderungen der FOM bestmöglich erfüllen könne. "Wir können nur das tun, was möglich ist", so Hill, doch am dringendsten braucht Silverstone einfach nur die Gelder für die notwendigen Investitionen.










