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Haug: "Es gibt den 'Krieg der Sterne' nicht"
Mercedes-Sportchef Norbert Haug räumt mit dem von den Medien stilisierten "Krieg der Sterne" zwischen den beiden Silberpfeil-Fahrern auf
(Motorsport-Total.com/Premiere) - Stallregie in Monaco, ein stinksaurer Fernando Alonso nach dem Duell gegen Lewis Hamilton in Indianapolis - für viele schon genug, um sich daraus einen schlagzeilenträchtigen "Krieg der Sterne" bei McLaren-Mercedes zu zimmern. Doch Mercedes-Sportchef Norbert Haug räumte damit heute in Magny-Cours endgültig auf.
"Das ist alles Schnee von gestern und liegt längst hinter uns", sagte er über Alonsos heiß diskutierten Gefühlsausbruch bei Start und Ziel in Indianapolis. "Man klärt so was intern. Es gibt den mittlerweile schon berühmten 'Krieg der Sterne' nicht, sondern eine sehr schöne Situation nach sieben Rennen." Und was genau wollte Alonso in der Situation, Norbert? "Das hat sich aufgelöst: Er wollte drei Bier bestellen", entgegnete er grinsend.
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"Dass eine gesunde Rivalität zwischen den Fahrern ist, ist bekannt, aber bisher haben wir das auf eine sehr sportliche Art und Weise geregelt", fügte er an. "Die Zuschauer haben ihren Spaß daran, dass eben nicht nach Hackordnung gefahren wird, sondern dass man die Chancen wahrnimmt. Was in Indianapolis gezeigt worden ist an sportlichem Kampf zwischen den Fahrern, dass muss uns erstmal jemand nachmachen. Wenn dabei mal eine Emotion im Spiel ist, ist das nicht sonderlich erwähnenswert."
Und weiter: "Wer uns auch nur ansatzweise kennt, der weiß, dass es bei uns nicht Lieblingsfahrer A und Lieblingsfahrer B gibt, sondern zwei Lieblingsfahrer. So haben wir uns immer verhalten. Das spricht für McLaren, das lässt sich nachvollziehen bis hin zu Prost/Senna oder Lauda/Prost. Wir haben bei Mercedes auch nie anders agiert, auch nicht in der DTM. Das kann man ja alle 14 Tage im Wechsel zur Formel 1 miterleben."










