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Hat Honda den erhofften Sprung gemacht?

25. Juni 2007 - 11:26 Uhr

Honda testete in der vergangenen Woche hinter verschlossenen Türen den generalüberholten RA107 - offenbar mit großem Erfolg

Shuhei Nakamoto
Shuhei Nakamoto übt sich in japanischer Bescheidenheit
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Sieben Rennen, null Punkte und der vorletzte Platz in der Konstrukteurswertung - für das Honda Racing F1 Team verläuft die Formel-1-Saison 2007 bisher katastrophal. In der vergangenen Woche absolvierten die Japaner zusammen mit Kunden-Team Super Aguri im spanischen Jerez einen dreitägigen Test hinter verschlossenen Türen.

Währen das Super Aguri F1 Team Zeiten und Fotos veröffentlichte, gab Honda weder Bilder noch Rundenzeiten an die Presse raus. Chefingenieur Shuhei Nakamoto spricht von "guten Fortschritten", die man auf der südspanischen Rennstrecke verbuchen konnte.

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Getestet wurde ein generalüberholter RA107, der beim kommenden Rennen in Magny-Cours sein Debüt feiern wird. Durch neue mechanische und aerodynamische Teile will man vor allem das Hauptproblem des diesjährigen Chassis' in den Griff bekommen: Das nervöse Verhalten bei Bremsmanövern: "Wir erwarten eine kleine Verbesserung", so der Japaner zurückhaltend.

Insider berichten davon, dass Honda im Vergleich zum Auto des Super Aguri F1 Teams um rund 0,8 schneller ist - bisher war man im Schnitt nur rund 0,3 Sekunden flotter unterwegs als der kleine Rennstall. Dass Super Aguri ebenfalls in Jerez testete, war kein Zufall: "Sie sind unser Vergleichsmaßstab", so Nakamoto gegenüber 'auto, motor und sport'.

"Von Super Aguri können wir auch alle Daten anzapfen, sodass wir nicht nur anhand der Rundenzeiten sehen, wo unsere Schwächen liegen und wo wir uns verbessern können", so der Japaner weiter. Das Kundenteam des Werksrennstalls hat derzeit vier Zähler auf dem Konto und liegt damit in der Gesamtwertung zwei Plätze weiter vorn.

Vor allem eine neue Vorderradaufhängung soll den RA107 im Zusammenspiel mit einem neuen Frontflügel schneller machen. Neue Querlenker sollen weniger Luftwirbel erzeugen und damit die Anströmung der Luft an den Heckflügel verbessern, sodass das Auto auf der Hinterachse weniger nervös ist.

Chefingenieur Jacky Eeckelaert spricht vom "erfreulichsten Test des Jahres", weil die Daten aus dem Windkanal bei den Versuchen auf der Strecke bestätigt wurden - in der Formel 1 ist dies das A und O. Bleibt abzuwarten, ob sich die Fortschritte auch beim kommenden Frankreich-Grand-Prix bestätigen werden.