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Hamilton allein wird Silverstone nicht retten
Für den 'BRDC'-Präsidenten Damon Hill ist die Zukunft des Rennens in Silverstone weit offen - man dürfe sich nur nicht übernehmen
(Motorsport-Total.com) - Nur keine Selbstgefälligkeit - dieses Credo versprühte der 'British Racing Drivers' Club' auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Großbritannien-Grand-Prix. Auch in diesem Jahr packte Formel-1-Chef Bernie Ecclestone wieder die "Kritikkanone" gegen die Traditionsrennstrecke aus. Zwar dürften die Erfolge von Lewis Hamilton die Tribünen füllen, die Sorgen ist man in Silverstone damit aber nicht los.
"Wir wären töricht, wenn wir selbstgefällig werden würden", erklärte BRDC-Präsident Damon Hill in London. "Wir sollten die Bedrohungen ernst nehmen, denn alle müssen ihre Standards verbessern, um in der Formel 1 zu sein. Manchmal gehen die Leute aber zu weit." Einige Strecken hätte zu viel ausgegeben, die damit gesetzten Maßstäbe könne man in Silverstone nicht einhalten.
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Man dürfe sich nicht an den Streckenneubauten orientieren, sondern an den Forderungen der FOM. "Da sind wir nicht weit entfernt", so Hill. "Aber wenn wir nicht vorsichtig sind, könnten wir uns übernehmen, vor allem dann, wenn wir unter Druck geraten. In diese Falle sollten wir nicht tappen."
Am 30. Juli soll bei einer Vollversammlung des BRDC über ein Investitionsvolumen von 30 Millionen Pfund (zirka 45 Millionen Euro) entschieden werden. Die damit geplanten Veränderungen müssen feststehen, ehe man sich mit Ecclestone an den Verhandlungstisch setzt. Dass der Formel-1-Chef zum Teil etwas polternd auftritt, sieht Hill entspannt. "Manchmal macht er Leute nervös, aber ich bin mir nicht sicher, ob er das auch so möchte."
Die Beziehung zwischen den Silverstone-Planern und Ecclestone sei in den Vorjahren jedoch zunehmend schlechter geworden. Hill möchte dies nun wieder ändern. "Ich hoffe, dass wir das alles hinter uns lassen und das Kriegsbeil wieder begraben können", erklärte er. Dennoch besteht weiter die Chance, dass er das Rennen in Silverstone aus dem Kalender kippt.
"Wir wollen nicht, dass das passiert, die Formel 1 möchte das nicht, Lewis möchte das nicht und nicht einmal Bernie möchte das. Wir wollen eine Lösung finden", so die leise Kampfansage vor den Verhandlungen.









