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Ferrari sieht sich für das Rennen gerüstet

16. Juni 2007 - 22:16 Uhr

Auf die Pole hatte man keine Chance und die erste Rennrunde soll problematisch werden, die Konstanz soll es dann aber auf die Distanz gesehen richten

Felipe Massa
Massa ganz amerikanisch - der Brasilianer baut auf den konstanten Speed des F2007
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ferrari konnte sich in Indianapolis zumindest im Qualifying wieder als zweite Kraft hinter McLaren-Mercedes etablieren. Felipe Massa hatte als Dritter 0,372 Sekunden Rückstand und Kimi Räikkönen zeigte sich auf dem vierten Rang (+0,508 Sekunden) ebenso zuversichtlich für das Rennen wie sein brasilianischer Teamkollege.

"Ich bin sehr zufrieden und denke, dass wir morgen ein starkes Rennen haben können", so Massa. "Wir können mit diesem Ergebnis nicht komplett zufrieden sein, aber wir müssen zu uns selbst auch nicht allzu harsch sein. Es wäre schwierig gewesen, die Pole zu holen, und der dritte Platz bedeutet, dass wir von einer guten Startposition losfahren werden."

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"Wir wissen, dass wir auf ein sehr konstantes Auto bauen können, was den Speed im Rennen angeht. Der Start wird wie die Strategie ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Wir werden versuchen, ein paar Plätze gutzumachen und die bestmögliche Position zu erzielen."

"Alles in allem ist der vierte Platz ein ganz gutes Ergebnis", so Räikkönen. "Es war eine sehr enge Einheit und wir müssen die unterschiedlichen Gewichte der Autos berücksichtigen, das ist etwas, auf das wir aber erst morgen Nachmittag eine Antwort erhalten werden."

"Natürlich will ich immer vor allen sein und es gibt immer Raum für Verbesserungen, aber ich denke, dass wir ein gutes Rennen haben können. Es ist wichtig, dass zwischen uns und unserem Hauptgegnern keine anderen Autos stehen."

"Das Auto hat an diesem Wochenende bisher gut funktioniert, vor allem in Bezug auf eine konstante Leistung auf Longruns. Wir werden unser Bestes geben, um ein gutes Ergebnis zu erzielen."

"Das Ergebnis dieses Qualifyings zeigt einen Trend, der in den vergangenen paar Grands Prix zu erkennen war", so Rennleiter Jean Todt. "Es war am Ende eine sehr hart umkämpfte Einheit, in der wir beide Autos in die zweite Reihe bekommen haben."

"Morgen können wir ein sehr langes und schwieriges Rennen erwarten, in dem die Zuverlässigkeit und die Strategie wie gewöhnlich eine sehr wichtige Rolle spielen werden."

"Obwohl es nur noch einen Reifenlieferanten gibt, Bridgestone, wissen wir, dass die Leistung der Reifen von Auto zu Auto variieren kann. Und auf Basis dessen, was wir im Freien Training gesehen haben, können wir eine sehr konstante Leistung zeigen. Wir werden das Rennen mit den Qualitäten angehen, die wir immer gezeigt haben, nämlich Leidenschaft und Entschlossenheit."

"Dies war ein sehr eng umkämpftes Qualifying, in dem wir beide Autos in der zweiten Reihe gesehen haben", so Luca Baldisserri, Technischer Direktor des Teams. "Wenn man alles bedenkt, dann war es ein ganz positives Ergebnis, denn es bringt uns im Rennen in eine gute Position. Natürlich müssen wir die Unbekannte zur vollständigen Bewertung unserer Leistung in Betracht ziehen, wie viel Sprit die Leute im ersten Teil des Rennens an Bord haben."

"Wir wissen, dass wir in der ersten Runde ein paar Probleme haben könnten, aber das Freie Training hat gezeigt, dass unsere Autos eine sehr konstante Leistung zeigen und das bedeutet, dass wir relativ zuversichtlich sein können. Es wird ein hartes Rennen unter heißen Temperaturen sein, die Zuverlässigkeit wird also wie immer entscheidend sein."