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Magny-Cours: Ferrari meldet sich zum Auftakt zurück

29. Juni 2007 - 11:32 Uhr

Kimi Räikkönen und Felipe Massa dominierten das Geschehen im ersten Freien Training in Frankreich - Rosberg Vierter, Hamilton von Problemen gebremst

Kimi Räikkönen
Noch ist nicht aller Tage Abend, aber Ferrari scheint auf dem Weg zurück zu sein
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Hitzerennen von Indianapolis wurden die 22 Formel-1-Stars heute Morgen in Magny-Cours von moderaten knapp 20 Grad und einem leicht bewölkten Himmel, der sich gegen Ende immer mehr zuzog, aber seine Pforten zum Glück nie ganz öffnete, erwartet. Gefahren wurde im ersten Freien Training 90 Minuten lang - und das Resultat war doch ein wenig überraschend.

Nach drei McLaren-Mercedes-Siegen hintereinander meldete sich nämlich das Ferrari-Team eindrucksvoll zurück: Kimi Räikkönen, aus dem Stand heraus schnell, sicherte sich trotz eines kleinen Ausritts in 1:15.382 Minuten die Bestzeit, spulte 22 Runden ab und war damit sogar schon schneller als das Vorjahresniveau, was möglicherweise mit dem neuen Asphaltbelag auf weiten Teilen der 4,411 Kilometer langen Strecke zu tun hatte.

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Ferrari ohne neue Reifen unterwegs

Sein erster Verfolger war der sehr konstant fahrende Teamkollege Felipe Massa (22 Runden) mit 0,065 Sekunden Rückstand, dahinter klaffte dann ein Loch von 0,772 Sekunden zu Doppelweltmeister Fernando Alonso (McLaren-Mercedes/19 Runden), was insofern besonders erstaunlich ist, als die Ferraris für ihre Fabelzeiten noch nicht einmal die weiß markierten weichen Bridgestone-Reifen aufziehen lassen mussten.

Sehr wohl mit weichen Pneus unterwegs war Nico Rosberg, der dadurch nach 24 Runden mit 0,832 Sekunden Rückstand auf Platz vier nach vorne kam und David Coulthard (Red-Bull-Renault/+ 0,866/24 Runden) und Lewis Hamilton (+ 0,895/20 Runden) hinter sich ließ. Letzterer blieb nach 25 Minuten ausgangs der Estoril-Kurve plötzlich stehen, 20 Minuten später kam sein Auto jedoch in der Box an, weitere zehn Minuten später war er schon wieder am Trainieren.

Nick Heidfeld (7./BMW Sauber F1 Team/+ 0,956/25 Runden), Alexander Wurz (Williams-Toyota/+ 1,025/23 Runden), der wie viele seiner Kollegen einmal in der Botanik gesichtet wurde, der genesene Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team/+ 1,059/19 Runden) und Jarno Trulli (Toyota/+ 1,221/26 Runden) komplettierten die Top 10. Trulli lag eine Weile direkt hinter den Ferraris, am Ende blieb er aber eingangs der Boxengasse stehen, musste von Mechanikern quasi abgeholt werden.

Schumacher und Sutil zunächst verhalten

Ralf Schumacher
Ralf Schumachers schlechte Zeiten haben noch nicht allzu viel zu bedeuten
© xpb.cc

Ansonsten gab es in den ersten 90 Minuten dieses Wochenendes keine wesentlichen Überraschungen, allerdings zwei Negativresultate aus deutscher Sicht: Ralf Schumacher (+ 1,786/26 Runden) blieb nämlich als 17. wieder einmal deutlich hinter seinem Toyota-Teamkollegen zurück, während sich auch Adrian Sutil (22./+ 3,037/15 Runden) mit dem bockigen Spyker-Ferrari Christijan Albers geschlagen geben musste.

Die erwarteten Verschiebungen nach den jüngsten Testfahrten in Silverstone und Jerez de la Frontera sind übrigens ausgeblieben beziehungsweise muss man erst noch abwarten; was jedoch schon im ersten Freien Training auffiel, war die enttäuschende Performance der Lokalmatadoren von Renault: Nach solidem Beginn mussten sich Giancarlo Fisichella (+ 1,844/20 Runden) und Heikki Kovalainen (+ 1,966/21 Runden) mit den Plätzen 18 und 19 begnügen.

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