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Fanartikel
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Coulthard nach Kollision sauer auf Schumacher
David Coulthard ist verärgert darüber, wie sich Ralf Schumacher nach der Kollision in Indianapolis ihm gegenüber verhalten hat
(Motorsport-Total.com) - Dass es Startkarambolagen wie jene in Indianapolis, durch die David Coulthard, Ralf Schumacher und Rubens Barrichello aus dem Rennen geworfen wurden, jederzeit passieren können, ist nicht neu. Allerdings sollten die Beteiligten dann Manns genug sein, den Vorfall offen zu besprechen - eine Eigenschaft, die "Schumi II" laut Coulthard nicht besitzt.
Der Red-Bull-Racing-Pilot ärgert sich nämlich auch Tage nach dem US-Grand-Prix noch über das abweisende Verhalten seines Toyota-Konkurrenten, der den Crash als Rennunfall abhandelte und die Schuld nicht auf seine Kappe nehmen wollte. Noch saurer stieß Coulthard aber auf, dass Schumacher einem klärenden Gespräch offenbar aus dem Weg ging - und zwar gleich bei zwei verschiedenen Gelegenheiten.

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Coulthard betonte in seiner 'ITV'-Kolumne, er sei von Schumachers Verhalten "irritiert" gewesen, "nicht wegen des Unfalls an sich, denn das kann passieren, aber deswegen, wie er danach damit umgegangen ist. Ich ging zu meiner Garage zurück und sah Ralf gerade in die Toyota-Garage gehen, also rief ich ihm zu. Er sagte: 'Ich wollte gerade zu dir kommen.' Ich frage mich aber, ob er mich bei Toyota gefunden hätte!"
Zwar habe sich der Deutsche anschließend bei ihm entschuldigt, aber nur halbherzig, weil er sich der Erklärung bediente, seine Reifen und Bremsen seien noch nicht auf Temperatur gewesen. Und: "Besonders wunderte ich mich, dass er später im TV-Interview sagte, er sei sich nicht sicher, ob es sein Fehler war oder meiner - es sei ein Rennunfall gewesen. Es pisst mich an, wenn Leute nicht Manns genug sind, einem so etwas selbst ins Gesicht zu sagen", schimpfte "DC".
Später kam es noch einmal zu einem Zusammentreffen zwischen ihm und Schumacher, als die beiden gemeinsam in einem von der GPDA gecharterten Flugzeug nach Europa zurückflogen. Doch obwohl Coulthard eigenen Angaben nach das Gespräch suchte, nahm Schumacher ganz hinten Platz, was den Schotten besonders ärgerte, schließlich habe er nach der Kollision mit Alexander Wurz in Australien durch ein Shakehands bewiesen, wie man richtig mit solchen Situationen umgeht.










