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Bridgestone setzt für Kanada auf die weichen Reifen

05. Juni 2007 - 11:55 Uhr

Reifenhersteller Bridgestone rüstet die Teams auf der schnellen Strecke von Montreal mit den gleichen Reifen aus wie in Monte Carlo

Bridgestone-Reifen
Auch in Montreal kommt der Reifen vom Typ "super-weich" zum Einsatz
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Großen Preis von Monaco und dem dort erfolgten Renndebüt der super-weichen Reifenmischung geht es für Reifenausstatter Bridgestone nun in die direkt aufeinander folgenenden Rennen in Kanada und den USA. Neben der weichen Reifenvariante werden in Montreal erneut die super-weichen Pneus Verwendung finden.

Der 4,36 Kilometer lange 'Circuit de Gilles Villeneuve' bietet relativ wenig Haftung, weswegen trotz der hohen Geschwindigkeiten die ganz weiche Gummi-Mischung nach Nordamerika transportiert wurde. Durch die harten Bremsmanöver am Ende der langen Geraden werden die Reifen wesentlich stärker belastet als in Monte Carlo.

"In Bezug auf die Logistik sind die beiden Rennen in Nordamerika eine Herausforderung, denn zunächst einmal müssen wir alle Reifen und die Ausrüstung dorthin verschiffen", erklärt Kees van der Grint. "Die Ausrüstung für Kanada wurde von Australien verschifft, jene für die USA von Malaysia. Natürlich haben wir nicht die gewöhnlichen Anlagen, wie wir diese auf den weniger weit entfernten Rennen haben."

"Es ist eine große organisatorische Aufgabe, aber zum Glück haben wir eine Menge guter Leute, sodass uns immer die richtige Ausrüstung zur Verfügung steht. Wir improvisieren nicht, wenn wir dort sind, aber es ist schon anders. Zum Beispiel befindet sich die Reifenmontage auf einem temporären Ponton auf dem See."

Und was sind die Herausforderungen der Strecke? "Es ist eine große Herausforderung für die Teams, da die Bremsen sehr leiden. Es wird viel Hitze generiert und aus diesem Grund können auch wir hohe Temperaturen in den Reifen erwarten. Da es ähnlich wie Monte Carlo mehr oder weniger ein Straßenkurs ist, wird Montreal nicht häufig verwendet, weswegen es dort sehr staubig und rutschig ist. Deshalb haben wir uns für die weiche und super-weiche Mischung entschieden."

Der Holländer erwartet, dass es eine "kleine Herausforderung für die Reifen" sein wird, dass diese die Tortur überstehen: "Vor allem zu Beginn des Wochenendes mit den hohen Geschwindigkeiten und den zu erwartenden hohen Temperaturen". Liegt erst einmal Gummi auf dem Kurs, sollten die Reifen weniger leiden. Ansonsten könnte es im Rennen spannend werden, denn es müssen bekanntlich beide Reifentypen mindestens einmal zum Einsatz kommen.

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