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Bei Hamilton werden bald die Kassen klingeln

04. Juni 2007 - 14:21 Uhr

Ein PR-Fachmann glaubt, dass Lewis Hamilton bis zu 150 Millionen Euro pro Jahr verdienen könnte - Treffen mit Popstar Beyonce in London

Lewis Hamilton
Lewis Hamiltons (im Bild mit Schauspieler Jude Law) Werbewert könnte explodieren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Vor nicht einmal einem Jahr war Jenson Button nach seinem Premierensieg in Ungarn noch der britische Formel-1-Hero schlechthin, doch seither ist viel passiert - und während der Honda-Pilot 2007 bei seinen Pressebriefings nach den Rennen meistens alleine in einer Ecke steht, herrscht um seinen Nachfolger Lewis Hamilton ein unglaublicher Hype.

Hamilton hat Button endgültig als Popstar des Grand-Prix-Sports abgelöst und tut neuerdings auch etwas für sein VIP-Image, denn am Wochenende schaute er sich in der Londoner Wembley-Arena den Auftritt von Popstar Beyonce an. Anschließend tauchte er kurz bei der Backstageparty der berühmten (und an ihren Kollegen Jay-Z vergebenen) Sängerin auf, plauderte ein bisschen mit ihr und bekam sogar einen Kuss auf die Wange.

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Gleichzeitig ist Button in den Klatschspalten nur noch ein Randthema, denn seit "Mister Boulevard" nicht mehr mit Sternchen Louise Griffiths zusammen ist, interessieren sich 'Sun' und Co. kaum noch für ihn. Hamilton wiederum erlangte binnen kürzester Zeit einen astronomischen Bekanntheitsgrad auf der britischen Insel, obwohl er von seinem Teamchef Ron Dennis fast hermetisch von den Journalisten abgeriegelt wird.

Der britische PR-Fachmann Max Clifford glaubt, dass daher beim ersten dunkelhäutigen WM-Leader der Formel 1 die Kassen klingeln werden: "Wenn es so weitergeht, dann kann er fast so viel Geld verdienen wie Simon Cowell (Entertainment-Magnat; Anm. d. Red.). Dann reden wir von 150 Millionen Euro im Jahr", so der Brite, der Hamilton empfiehlt, gezielt mit der britischen VIP-Society zu spielen, um im Gespräch zu bleiben und den Marktwert zu erhöhen.

Entscheidend für finanziellen Erfolg sei auch der Kernmarkt Nordamerika: "In den ersten beiden Jahren muss er weltweit an Profil gewinnen. Ich würde versuchen, ihn auf die eine oder andere Weise in Amerika zu etablieren. Der amerikanische Markt ist der größte der Welt. Wenn er dort ein Star werden kann, dann ist der Himmel das Limit", so Clifford, der Hamiltons derzeitigen 500.000-Euro-Vertrag als "lächerlich" empfindet.

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