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BMW Sauber F1 Team trotz Zwischenfällen zufrieden

08. Juni 2007 - 23:13 Uhr

Nick Heidfeld und Robert Kubica hatten im Training beide ihre Schreckmomente, kamen aber im Gegensatz zu vielen Konkurrenten ungeschoren davon

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld im Freien Training zum Großen Preis von Kanada
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Trotz einiger Zwischenfälle konnte das BMW Sauber F1 Team am Freitag den Löwenanteil seines Trainingsprogramms für den Großen Preis von Kanada erledigen. Robert Kubica verlor am Vormittag wegen eines Benzin-Lecks Trainingszeit. Am Nachmittag berührten sowohl er als auch Nick Heidfeld eine Mauer, was zum Glück keine nennenswerten Schäden nach sich zog. Heidfeld wurde mit 1,277 Sekunden Rückstand als Fünftschnellster gestoppt, Kubica belegte mit 1,849 Sekunden Rückstand Rang 12.

"Speziell heute Morgen hatte die Strecke extrem wenig Grip, das Auto war dadurch sehr schwierig zu fahren", so Heidfeld. "Wir haben dann für das zweite Training ein paar Setup- Änderungen gemacht. Aber ganz zufrieden bin ich immer noch nicht. Ich bringe beide Reifentypen noch nicht optimal zum Arbeiten, weder auf einer schnellen Runde, noch im Long-Run."

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"In der zweiten Session bin ich kurz vor Schluss am Ausgang von Kurve vier mit der rechten Seite an die Mauer angeschlagen. Der Schlag hat sich heftig angefühlt, ich bin überrascht, dass dabei am Auto nichts kaputtgegangen ist."

"Einmal bin ich heute Nachmittag auch in der Schikane geradeaus gefahren, weil da drei Leute rumbummelten, die offenbar Abstand gewinnen wollten, um eine freie Runde zu fahren. Das fand ich ziemlich daneben. Da kommt man mit 300 km/h angeflogen."

"Heute Morgen haben wir wegen eines Benzin-Lecks praktisch die kompletten 90 Minuten verloren", beklagt Kubica. "Später war das Auto dann recht schwierig zu fahren. Zu Beginn des zweiten Trainings hatte ich Bremsprobleme und habe deshalb einen Fehler gemacht. Ich bin in einer Kurve zu weit rausgetragen worden und habe mich gedreht, bin aber zum Glück nicht zu hart an die Mauer angeschlagen und konnte weiterfahren."

"Wir sind jedenfalls insgesamt doch einige Runden gefahren. Das ist gut, und jetzt müssen wir sehen, in welche Richtung wir beim Setup gehen. Das, was wir momentan haben, ist nicht das Beste."

"Nick hat sein komplettes Programm ohne technische Probleme absolvieren können", so Willy Rampf Technischer Direktor. Am Morgen hat er sich auf das Setup konzentriert, am Nachmittag auf die Rennvorbereitung. Besonderes Augenmerk haben wir auf das Verhalten der Bremsen gelegt."