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BMW Sauber F1 Team auf der Suche nach mehr Grip

15. Juni 2007 - 23:18 Uhr

Nick Heidfeld fuhr am Freitag zwar an der Spitze mit, ist mit seinem Auto aber nicht zufrieden - Erfolgreicher erster Trainingstag für Rookie Sebastian Vettel

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel spulte einen fehlerfreien ersten Tag in Indianapolis ab
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das BMW Sauber F1 Team erlebte zwei störungsfreie 90-Minuten-Trainings als Auftakt zum Großen Preis der USA. Nick Heidfeld belegte die Plätze zwei und fünf (+0,870 Sekunden), zeigte sich allerdings noch unzufrieden mit der Balance seines F1.07. Der 19-jährige Sebastian Vettel, der in Indianapolis für Stammfahrer Robert Kubica einspringt, nutzte die Trainings vor allem, um sich wieder an das Auto zu gewöhnen und sich mit der für ihn neuen Strecke vertraut zu machen. Er fuhr 83 Runden - mehr als jeder andere - und mit 1,061 Sekunden Rückstand auf den elften Rang.

"Nach dem ersten Training sah das Ergebnis zwar gut aus, aber leider auch nur das Ergebnis", so Heidfeld. "Ich weiß nicht, mit wie viel Benzin die anderen unterwegs waren und wer zum Schluss frische Reifen verwendet hat. Ich war jedenfalls heute Morgen schon unzufrieden mit der Balance des Autos, und auch am Nachmittag wurde das kaum besser. Wir kriegen die Reifen noch nicht optimal zum Arbeiten. Das Auto rutscht einfach zu stark, aber wir arbeiten daran."

"Es lief ganz gut heute", so Formel-1-Debütant Vettel. "Ich bin viele Runden gefahren, und wir haben einiges über die Abstimmung und die Reifen gelernt. Wir haben uns um Verbesserungen bemüht. Ich denke, das war ein ganz normaler Freitag."

"Meine Aufgabe ist für mich natürlich neu, aber bis jetzt bin ich ganz zufrieden mit mir. Nun geht es darum, gemeinsam zu analysieren und das Beste für Samstag und Sonntag zu entscheiden. Für heute hatte ich keine hohen Erwartungen."

"Es war wichtig, dass ich mich wieder mit dem Auto vertraut mache. Seit dem Freitag in Malaysia war ich es nicht mehr gefahren. Das Auto ist gut. Es war in Kanada schnell, und hier sieht es auch nicht so schlecht aus. Mir gefällt die Strecke ziemlich gut, man findet einen schönen Rhythmus. An das Banking gewöhnt man sich schnell, und es macht Spaß."

"Wir haben heute mit beiden Autos störungsfrei arbeiten können", so Willy Rampf, Technischer Direktor. "Es ist immer schwierig, hier den richtigen Kompromiss in der Abstimmung zu finden. Nick war mit der Balance seines Autos noch nicht zufrieden. Sebastian war gut unterwegs. Für ihn haben wir das übliche Programm ausgedehnt, damit er die Strecke besser kennen lernen und die Prozeduren, beispielsweise beim Boxenstopp, auffrischen kann. Er hat 83 Runden und damit mehr als jeder andere Fahrer absolviert."

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