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"Am Anfang wurde auch Schumi in Frage gestellt"

22. Juni 2007 - 13:56 Uhr

Der Ferrari-Präsident schließt einen Alonso-Wechsel aus, verteidigt Massa und Räikkönen und schwört Ferrari selbst die Treue

Luca di Montezemolo und Michael Schumacher
Montezemolo: Auch am Schumacher wurde in den ersten Jahren gezweifelt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat einen Wechsel des bei McLaren zuletzt unzufriedenen Doppel-Weltmeisters Fernando Alonso zur Scuderia ausgeschlossen. "Bei allem Respekt für Alonso sind wir mit unseren Piloten zufrieden und halten an ihnen fest. Sie sind stark wie die beiden McLaren-Fahrer. Ferraris Probleme sind nicht die Fahrer, sondern die Geschwindigkeit. Wir müssen weiter hart arbeiten", sagte Montezemolo der Zeitung 'La Stampa'.

Der Italiener bestritt, dass ihn der in dieser Saison als Ersatz für Michael Schumacher verpflichtete Finne Kimi Räikkönen enttäuscht habe. "Er ist ein schneller Pilot. Michael Schumacher sagte in seiner letzten Karrierephase, dass die gefährlichsten Gegner Alonso und Räikkönen waren", meinte Montezemolo: "Kimi wird uns noch viel Freude machen. Am Anfang wurde auch Schumacher in Frage gestellt."

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Der Ferrari-Boss lobte auch den zweiten Ferrari-Piloten Felipe Massa: "Er ist ein außerordentlicher Mensch, arbeitet seit Jahren mit uns und verdient Vertrauen." Der Brasilianer hat in der WM als Dritter schon 19 Punkte Rückstand auf McLaren-Pilot Lewis Hamilton, der die vergangenen beiden Rennen gewonnen hatte. Der Spanier Alonso, der zuletzt über eine Benachteiligung im eigenen Rennstall geklagt hatte, belegt im zweiten Silberpfeil Platz zwei.

Montezemolo bekräftigte, bis Ende seiner beruflichen Laufbahn bei Ferrari zu bleiben. Der 60-Jährige ist auch noch Präsident der Autogruppe Fiat. "Ferrari ist neben meiner Familie das Wichtigste für mich. Mein Leben ist eng mit Ferrari verknüpft. Wir haben sogar das gleiche Alter, 60 Jahre, und große Lust, immer wieder die Zukunft herauszufordern", sagte Montezemolo.

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