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Williams mit Pech und Glück

27. Mai 2007 - 18:10 Uhr

Nico Rosbergs Strategie ging nicht auf, weil er zu lange aufgehalten wurde, dafür passte beim Teamkollegen Alexander Wurz alles zusammen

Alexander Wurz
Alexander Wurz hilt in den Schlussrunden dem Druck von Kimi Räikkönen stand
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg, der mit Startplatz fünf die beste Aussicht auf Punkte hatte, wurde im Rennen weit zurückgeworfen. Alex Wurz hingegen, der den Sprung in das Top-10-Qualifying nicht geschafft hatte, fuhr in Monte Carlo auf Rang sieben. Beim Österreicher ging die gewählte Strategie voll auf, bei Rosberg aber war schon nach wenigen Runden klar, dass es kein einfacher Nachmittag werden würde.

"Es war heute schon ein etwas enttäuschendes Rennen", erklärte er Wiesbadener. "Ich hatte einen guten Start, aber Fisichella warf in der ersten Kurve die Tür zu und ich musste zurückstecken. Ich war vorsichtig, weil keinen Crash haben wollte. Aber das hätte ich wohl nicht sein dürfen, vielleicht hätte ich dann eine Chance auf Punkte gehabt."

Denn Nick Heidfeld nutzte die Situation aus und setzte sich vor den Williams-Piloten. "Ich wusste, dass mein Rennen gestört war, als ich hinter Heidfeld hing. Ich hatte einfach keine Chance, ihn zu überholen", erklärte er. "Meine Strategie war richtig, aber ich steckte im Verkehr, das machte alles zunichte. Unser Tempo war hier gut, es ist schade, dass wir nicht mehr Punkte holten."

Wurz konnte eine völlig andere Geschichte erzählen. "Ich bin etwas traurig, dass das Rennen schon vorbei ist", erklärte er. "Ich liebe es, hier in Monaco zu fahren, und man möchte immer weiterfahren. Es war ein guter Nachmittag, für mich war es entscheidend, einige gute Runden hinzulegen, um gegen Rennmitte an Button und Barrichello vorbeizukommen und am Ende Räikkönen hinter mir zu halten. Ich bin froh, dass das geklappt hat. Der Sonntag verlief gut und ich habe meinen Beitrag dazu hinter dem Lenkrad geleistet."

"Das heutige Ergebnis von Alex ist gut, er fuhr ein solides Rennen und holte einige Punkte", erklärte der Technische Direktor des Teams, Sam Michael. "Leider war Nicos Rennen schon in der ersten Runde vorbei, als Heidfeld an ihm vorbeikam. Er hätte ein Tempo gehen können, das für die Top 5 gut war, aber so ist es eben in Monaco. Aber es ist gut, zwei zuverlässige Autos zu haben und einige Punkte zu holen."

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