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Verschärfte Heckflügeltests werden begrüßt
Teamchef Frank Williams freut sich, dass durch die neuen Heckflügeltests die neuerliche Kontroverse über flexible Flügel früh beendet wird
(Motorsport-Total.com) - Ohne großes Tamtam reagierte die FIA auf die jüngsten Spekulationen über flexible Heckflügel in der Formel 1. Ab dem Rennen in Montréal werden die Tests bei der technischen Abnahme der Fahrzeuge massiv verschärft. Vorausgegangen waren leisen Spekulationen in Richtung Red Bull Racing. Aufnahmen aus Barcelona sollen belegen, dass die Heckflügel der RB3 sich im Luftstrom verwinden.
Nun wird die Testprozedur mit sofortiger Wirkung umgestellt. Bisher wurde an den Heckflügeln horizontal mit einer Kraft von 500 Newton gezogen. Dabei durfte sich die Konstruktion maximal um 5 Millimeter bewegen. Nun wird dieser Test auch vertikal durchgeführt, zudem darf die maximale Verwindung nur noch 2 Millimeter betragen.
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Teamchef Frank Williams ist mit dem Vorgehen der FIA mehr als einverstanden. "Man muss Charlie Whiting (Technischer Delegierte der FIA; Anm. d. Red.) zugutehalten, dass er in dieser Sache hart durchgegriffen hat", erklärte er in der 'Autosport'. Dabei lag nicht einmal eine offizielle Protestnote gegen Red Bull Racing vor.
Doch offizielle Wege waren wohl nicht notwendig. "Das war einfach zu offensichtlich", so Toyota Chassischef Pascal Vasselon. Bei Red Bull Racing spielt man die Anschuldigungen herunter. "Unser Auto entspricht den Regeln", so Teamchef Christian Horner. "Warum glauben die Leute zum Beispiel nicht, dass einfach die Kamerahaltung flexibel war?"










