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Testauftakt mit allen Teams in Le Castellet
Auf dem Circuit Paul Ricard nahmen die elf Formel-1-Teams die Vorbereitungen auf Monaco auf - Bestzeit mit Riesenvorsprung für Lewis Hamilton
(Motorsport-Total.com) - Nur zwei Tage nach dem Grand Prix von Spanien nahmen die elf Formel-1-Teams heute geschlossen die nächste Testwoche auf. Gefahren wird von heute bis Freitag auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet, weil die verschiedenen Streckenvarianten gleichzeitig eine intensive Vorbereitung auf Monaco und Kanada ermöglichen.
Heute wurde zunächst auf der 3,593 Kilometer langen Monaco-Variante 2D-SC gefahren, die über zahlreiche enge Kurven verfügt. Die Teams packten dabei durch die Bank bei weitem nicht so auffällige und umfangreiche Modifikationen wie beim Barcelona-Test aus, sondern konzentrierten sich stattdessen eher auf die Feinabstimmung für den bevorstehenden Klassiker im Fürstentum an der Cote d'Azur am 27. Mai.

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Mehr als eine Sekunde Vorsprung für Hamilton
Bestzeit fuhr überlegen WM-Leader Lewis Hamilton, der schon am Vormittag Schnellster war und sich nach der Mittagspause auf 1:05.699 Minuten steigern konnte. Der McLaren-Mercedes-Pilot absolvierte insgesamt 98 Runden und bestätigte mit seiner Fabelrunde, die einen neuen 2007er-Rekord für die heute verwendete Streckenvariante darstellt, die Vermutung, dass sein Silberpfeil gerade auf engeren Kursen besonders gut zurechtkommen könnte.
Auf dem zweiten Platz landete mit 1,221 Sekunden Rückstand Ralf Schumacher (Toyota/96 Runden), der damit den leichten Aufwärtstrend seines Teams - ungeachtet des katastrophalen Barcelona-Wochenendes - bestätigte. Nelson Piquet jun. (Renault/+ 1,357/125 Runden), Mark Webber (Red-Bull-Renault/+ 1,462/120 Runden) und Nico Rosberg (Williams-Toyota/+ 1,490/126 Runden) komplettierten die Top 5.
Knapp über anderthalb Sekunden Rückstand auf die Spitze hatte Barcelona-Sieger Felipe Massa (93 Runden) als Sechster, allerdings ist Ferrari bekannt dafür, bei Testfahrten nur selten das wahre Potenzial des F2007 aufzudecken. Überhaupt sind die Zeiten angesichts der doch recht großen Abstände mit Vorsicht zu genießen, schließlich ist es von außen wie immer unmöglich zu beurteilen, wer auf welchem Programm unterwegs war.
Glock für das BMW Sauber F1 Team im Einsatz
Ansonsten schlug heute der große Tag der ansonsten meistens zum Zuschauen verdammten Testfahrer: Christian Klien (7./Honda/+ 1,658/114 Runden), Timo Glock (8./BMW Sauber F1 Team/+ 2,013/114 Runden), Super-Aguri-Honda-Neuzugang James Rossiter (9./+ 2,327/129 Runden) und Fairuz Fauzy (11./Spyker-Ferrari/+ 3,744/73 Runden) durften endlich wieder einmal in einem Formel-1-Auto Platz nehmen.
Übrigens waren heute auch einige Zaungäste in Le Castellet: ChampCar-Meister Sébastien Bourdais, der diese Woche noch testen wird, unterhielt sich in der Toro-Rosso-Box mit Scott Speed (10./+ 2,444/53 Runden), den er in der kommenden Saison bekanntlich ablösen könnte, und bei Toyota schaute neben Gattin Cora auch Testfahrer Franck Montagny Schumacher genau auf die Finger, um sich auf seinen eigenen Einsatz im TF107 vorzubereiten.










