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Sutil: Fortschritte und Treffen mit "Schumi" in Spanien
Adrian Sutil berichtet in seiner aktuellen Kolumne vom Grand Prix von Spanien, den Fortschritten bei Spyker und einem Treffen mit Michael Schumacher
(Motorsport-Total.com) - Liebe 'Motorsport-Total.com'-Leser,
Auf meinen ersten Grand Prix in Europa habe ich mich ganz besonders gefreut. Leider ist mein geplanter Test in Barcelona, bei dem ich mich noch mal so richtig auf die Strecke einschießen wollte, im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen.
Erst hatte unser Testfahrer Adrian Valles am Vortag einen unverschuldeten Unfall, bei dem mein Auto ziemlich zerstört wurde, dann hat es den ganzen Tag geschüttet, als ich dran war. Mike Gascoyne war das Risiko bei dem starken Regen zu groß, so dass ich nur ein paar Funktionsrunden fahren konnte. Aber ich kannte Barcelona ja aus früheren Tests. Also habe ich es nicht so dramatisch gesehen.
Vier Wochen Pause sind zu viel!
Die Pause nach dem Grand Prix in Bahrain war echt zu lang. Die vier Wochen haben sich endlos hingezogen. Jetzt geht es wieder Schlag auf Schlag und Monaco ist der nächste absolute Höhepunkt für mich. Die lange Pause habe ich genutzt, um mal wieder in meiner neuen Wahlheimat, der Schweiz, zu sein. Hier war in den letzten Monaten einiges liegen geblieben. Mit meinem Fitnesscoach Alex waren Markus Winkelhock und ich noch für ein paar Tage am Gardasee und haben mal wieder ein echt hartes Programm mit dem Mountainbike durchgezogen. Der Spaß ist bei all dem harten Training aber auch nicht zu kurz gekommen, mit Markus gibt es immer was zu lachen.
Dann hatte ich noch einen super Termin für meinen Partner Medion. Ich durfte PC-Rennspiele auf einem neuen Medion-Gamer-PC testen und konnte so meine ganze Leidenschaft ausleben. Das hat irre Spaß gemacht und ich wollte gar nicht aufhören. So einen Gamer-PC bekomme ich jetzt nach Hause. Da werde ich wieder einige Stunden dran verbringen.
Mittwoch bin ich dann nach Barcelona geflogen und ab Donnerstag lief wieder das gewohnte Programm ab. Briefing mit meinem Ingenieur, Streckenbegehung, Fitnesstraining und viele Termine. Die Zeit an einem Grand-Prix-Wochenende vergeht wie im Flug. Mit beiden Trainings am Freitag war ich zufrieden. Das Auto fühlte sich gut an und wir konnten von Anfang an am Setup optimieren.
Rückstand ist kleiner geworden
Was mich zuversichtlich stimmte, ist die Tatsache, dass wir die Lücke zu den vorderen Teams verkleinern konnten. Das machte mir auch Hoffnung für Samstag. Leider kam nur P20 raus, aber mit meinem Qualifying war ich zufrieden. Mehr war einfach nicht drin. Samstag habe ich dann bei uns im Hotel noch Michael Schumacher getroffen. Es war das erste Mal, dass ich ein paar Minuten mit ihm reden konnte. Bisher hatte es sich einfach nicht ergeben. Aber ich habe mich gefreut, dass er sich erkundigt hat bei mir, wie es so läuft.
Mein Start am Sonntag war gut, ich konnte Trulli, der aus der Box starten musste, einige Runden hinter mir halten, und als er vorbei war, war es gut zu sehen, dass er in den schnellen Kurven nichts gutmachen konnte, sondern ich alles auf den Geraden verliere. Am Ende kam P13 für mich raus und wir haben jetzt das Toro-Rosso-Team in der Teamwertung hinter uns.
Jetzt freue ich mich auf mein persönliches Highlight in Monaco. Mein nächstes Ziel ist ein einstelliges Ergebnis. Mal sehen, wie lange ich daran arbeiten muss.
Ihr












