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Stewart: Alonso spürt Hamiltons Atem

12. Mai 2007 - 10:14 Uhr

Die Ex-Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart und Niki Lauda wissen nur zu gut, wie sehr man bei einem Heimrennen unter Druck steht

Jackie Stewart
Jackie Stewart weiß, welche Stunde für Fernando Alonso geschlagen hat
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Rücktritt von Michael Schumacher hat am 'Circuit de Catalunya' keinen zur Verzweiflung gebracht. Dank der Erfolge von Weltmeister und Nationalheld Fernand Alonso "mussten" die Veranstalter sogar Zusatztribünen errichten. Ex-Rivale Schumacher ist zwar in Barcelona anwesend, doch das bekommen die Fans praktisch nicht mit. Sie haben sowieso hauptsächlich zwei Augen auf den McLaren-Mercedes-Piloten.

Vor seinem Heimpublikum konnte sich Alonso am Freitagnachmittag die Bestzeit sichern, nachdem er sich im 1. Freien Training von Teamkollege Lewis Hamilton hatte schlagen lassen. Jackie Stewart glaubt erkannt zu haben, dass sich der amtierende Weltmeister von seinem neuen Teamkollegen ganz schön unter Druck setzen lässt, der ihn beim vergangenen Grand Prix im Qualifying und im Rennen schlagen konnte.

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"Er machte drei große Fehler", analysiert der Schotte gegenüber dem 'Telegraph' die Vorstellung des 25-Jährigen. "Er überfuhr das Auto. Nach dem ersten Fehler hätte er zurückstecken sollen. Stattdessen hat er weitergemacht. Ich denke, dass es außer Frage steht, dass Alonso den Druck spürt. Hamiltons brillanter Start hat ihm definitiv etwas zum Nachdenken gegeben."

Fernando Alonso hat im Vorfeld erklärt, dass er versucht, bei seinem Heimrennen noch einen Tick mehr aus seinem Auto herauszuholen. Keine Frage, er steht bei seinem Heimrennen mehr unter Druck als sonstwo, auch wenn das von allen Seiten immer wieder dementiert wird.

Niki Lauda kann sich noch gut an seine Heimrennen in Österreich erinnern: "Ich war immer verleitet, nach dem Training auf dem Österreichring zurück nach Wien zu fliegen, einfach um dem unaufhörlichen Druck zu entkommen", so Lauda gegenüber dem 'Guardian'. Die Unterstützung der Fans sei großartig, "aber sie bringt ihren eigenen Druck mit sich", so der 58-Jährige, der aber überzeugt ist, dass Alonso das Zeug dazu hat, mit diesem Druck umzugehen.

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