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So viel hat Renault Alonsos Weggang gekostet

17. Mai 2007 - 11:47 Uhr

Was hat der amtierende Weltmeister am Steuer den Franzosen wirklich gebracht? Das Team von Flavio Briatore hat sich auf die Suche nach der Antwort begeben

Pat Symonds
Chefingenieur Pat Symonds weiß, was der "Alonso-Faktor" wert war
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wer in der heutigen Zeit Formel-1-Weltmeister werden möchte, der muss alle Faktoren zur richtigen Zeit am richtigen Ort vereint haben. Die richtigen Designer und Ingenieure müssen ein Auto konstruieren, das nicht nur schnell sondern auch zuverlässig ist. Und letztendlich muss am Steuer ein Fahrer sitzen, der das Potenzial ausschöpfen kann.

Dazu war Fernando Alonso in den vergangenen zwei Jahren in der Lage, der sich zwei Mal in Folge den WM-Titel sicherte. Doch wie sehr leidet der Rennstall in diesem Jahr unter dem Weggang des Spaniers? Ohne Zweifel spielen Giancarlo Fisichella und Heikki Kovalainen nicht in der Liga des heutigen McLaren-Mercedes-Piloten, die Probleme des Teams in dieser Saison sind in erster Linie jedoch bei der Technik zu suchen.

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Renaults Chefingenieur Pat Symonds verrät, dass man sich im Team die Frage gestellt hat, was der Weggang des 25-Jährigen in Bezug auf die Rundenzeit gekostet hat: "Das kann man auswerten und das haben wir auch getan", wird der Brite von 'GMM' zitiert. "Das ist ein statistischer Prozess und man kann sagen, dass da 0,3 Sekunden versteckt sind."

Derzeit hat man aber ein anderes Problem, das der Rennstall auf der Seite der Aerodynamik ausgemacht hat: "Diese Untersuchungen sind im Moment noch im Gange, aber ich denke, dass wir nun sagen können, dass wir diese Problemgebiete identifiziert haben und wir auf dem Weg sind zu verstehen, welche Teile angepasst werden müssen, um das Problem zu beheben."

Teamchef Flavio Briatore will den Fahrer-Faktor ebenfalls nicht überbewerten. Zwar ist auch der Italiener der Meinung, dass sein Ex-Fahrer für ein Extra von zwei bis drei Zehntelsekunden pro Runde gut war, nur liegt man derzeit eben rund eine Sekunde pro Runde zurück. Ab dem Sommer will der Italiener mit seinem Team übrigens wieder bei der Musik sein und zumindest noch den einen oder anderen Sieg einfahren.

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